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Meine Stadt Nachwuchs bei den Flamingos
Hannover Meine Stadt Nachwuchs bei den Flamingos
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14:46 31.07.2014
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Hannover

31 Tage haben die Flamingos bei Wind und Wetter auf ihren vulkanartigen Lehmnestern gebrütet. Am 18. Juli schlüpfte das erste Küken, wenige Tage später folgten Nummer 2 und 3. Und der Flamingo-Kindergarten könnte noch größer werden: Im Bambus nahe des Sambesi-Ufers brüten 20 weitere Paare. Die Nester aus Schlamm und Lehm stehen dicht an dicht, denn Flamingos brüten in Kolonien.

70 Tage lang werden die Kleinen mit den dicken Beinen von ihren Eltern aufgezogen. Der Schnabel der Flamingo-Küken ist fürs Fressen noch nicht voll entwickelt, erst nach 48 Tagen ist er so gekrümmt wie bei den Eltern. Das Federkleid der Küken bleibt zunächst hell bis grau. Für das leuchtende Rosa sorgen Farbstoffe in den Kleinstkrebsen und Algen, die die Vögel in freier Wildbahn mit ihrem besonderen Schnabel aus dem Wasser filtern. Dieser Farbstoff lagert sich langsam im Gefieder ab. Erst im Alter von drei bis vier Jahren, wenn die Jungvögel ausreichend Nahrung mit „Karotinoiden"  gefuttert haben, sind sie dann so rosa wie ihre Eltern.

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