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Meine Stadt Nach der Landung in die Klinik
Hannover Meine Stadt Nach der Landung in die Klinik
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22:00 26.07.2017
TIEFFLUG: Eine Boeing 737-800 der hannoverschen Tuifly am Flughafen Hannover. Quelle: dpa
Langenhagen

Anflug mit Folgen: Zwei Flugbegleiterinnen des hannoverschen Ferienfliegers Tuifly kamen nach einer Landung in Stuttgart in eine Klinik und wurden untersucht. Zuvor war an Bord ein ungewöhnlicher Geruch aufgefallen.

Die zweieinhalb Jahre alte Boeing 737-800 war vergangene Woche in Mallorca gestartet. Knapp zwei Stunden später landete Flug Nummer X3 2985 auf dem Stuttgarter Flughafen. Während des Sinkflugs sei es zu einem „Fume Event“ (Geruchsereignis) gekommen, meldete das Internetportal The Aviation Herald, dessen Mitarbeiter Zwischenfälle in der weltweiten Luftfahrt dokumentieren.

„Es gab eine Unregelmäßigkeit. Wir sind unserer Meldepflicht unverzüglich nachgekommen“, sagte Tuifly-Sprecher Jan Hillrichs auf NP-Anfrage. Einzelheiten zu dem Vorfall wollte Hillrichs nicht nennen.

Gemeldet wurde das Ereignis an die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BfU, Braunschweig). 2016 seien der BfU 228 derartiger meldepflichtiger Vorfälle angezeigt worden, sagte Sprecher Germout Freitag der NP: „Eine Zahl, die man sicherlich beachten muss. Flugbegleiter, Piloten und Airlines sind sensibilisiert.“

Doch das aktuelle Ereignis werde nicht von der BfU untersucht, da die Luftverkehrssicherheit nicht gefährdet gewesen sei. Rein rechtlich gesehen habe es sich um einen Arbeitsunfall gehandelt. „Das ist eher was für die Berufsgenossenschaft“, sagte Freitag. Generell gelte aber: „Wenn auch nur ein Besatzungsmitglied einen Fume Event meldet, schicken wir Fragebögen an alle Besatzungsmitglieder.“ Anschließend würde ein BfU-Mediziner sich alle Berichte genau anschauen.

Nach NP-Informationen ist mindestens eine der beiden Flugbegleiterinnen inzwischen wieder im Dienst.

Von Andreas Körlin

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