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Meine Stadt NPD-Kundgebungen: Protestierer in der Mehrheit
Hannover Meine Stadt NPD-Kundgebungen: Protestierer in der Mehrheit
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16:43 19.01.2013
Kaum Interesse: Zur Rede des NPD-Aktivisten am Klagesmarkt sind nur wenige Sympathisant erschienen. Quelle: Christian Elsner / NP
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Hannover

Am Morgen kamen zunächst etwa 100 Demonstranten zu einer Kundgebung gegen Rechts auf dem Klagesmarkt zusammen, wie die Polizei mitteilte. Nur 21-NPD-Sympathisanten waren erschienen. Nachmittags demonstrierten rund 400 Aktivisten am zentralen Omnibus-Bahnhof gegen die NPD. Hier nahmen 47 rechtsextreme Anhänger teil. 26 Personen des rechten Spektrums waren hierfür zusätzlich mit dem Zug angereist.

Die Polizei trennte die Kundgebungen der NPD und ihrer Anhänger durch Absperrungen voneinander. Es habe keinerlei Zwischenfälle gegeben, sagte ein Sprecher. Lediglich ein Farbbeutel sei gegen ein NPD-Fahrzeug geworfen worden. Gegen den Verursacher ermitteln die Beamten jetzt wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz.

Ausgerechnet einen Tag vor der Landtagswahl hat die rechtsextremistische NPD in Hannover zwei Kundgebungen angemeldet: auf dem Klagesmarkt und dem ZOB. Gegendemonstranten haben zu mehreren Protestveranstaltungen aufgerufen.

In den vergangenen zwei Wochen hatten in zahlreichen niedersächsischen Städten insgesamt mehrere Tausend Menschen gegen Auftritte der NPD demonstriert. In Lingen und Northeim war es dabei zu Rangeleien zwischen Rechtsextremen und Gegendemonstranten gekommen. In Schneverdingen (Heidekreis) verübten Unbekannte in dieser Woche einen Brandanschlag auf Fahrzeuge der NPD, die vor einem Hotel abgestellt waren.Seit 13.30 Uhr ist eine zweite NPD-Kundgebung auf dem Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) angemeldet. Grüne, Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend sowie zwei Privatpersonen haben an verschiedenen Punkten in der City zu Protestkundgebungen angemeldet. (dapd/ots) 

Der Artikel wurde aktualisiert.

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