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NP-Rendezvous 2018 Besucherrekord beim Rendezvous mit Martin Kind
Hannover Meine Stadt NP-Rendezvous 2018 Besucherrekord beim Rendezvous mit Martin Kind
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00:16 11.07.2018
Spaßig: Auf der Bühne sprach NP-Moderator Christoph Dannowski mit Martin Kind und Dieter Schatzschneider. Quelle: Wilde
Hannover

„Sie hat tolle blaue Augen und einen großartigen Humor“ – so hört man selten jemanden über Angela Merkel schwärmen. Doch Vize-Ministerpräsident und Wirtschaftsminister Bernd Althusmann kennt die Kanzlerin schon seit vielen Jahren, die beiden pflegen ein gutes Verhältnis: „Meine Frau hat sie zum Apfelkuchen eingeladen, aber sie meinte schon, dass es zeitlich gerade eher eng ist aktuell“, berichtete der 51-Jährige beim NP-Rendezvous.

Im Gegensatz zur Berliner großen Koalition erfreut sich Althusmann einer guten Zusammenarbeit mit der SPD und Stephan Weil: „Uns war klar, dass es darum geht, Verantwortung zu übernehmen und Politik zu gestalten.“ So habe er nach der Wahl mit Ministerpräsident Weil bei einer Flasche Wein einfach mal zwei Stunden gesprochen: „Es war für uns beide anfangs ungewohnt wegen der langjährigen Rivalität“, gibt der CDU-Mann offen zu. Mittlerweile jedoch duzen sich die beiden sogar.

Die Politik stand bei diesem Sonntags-Rendezvous im Vordergrund: Sozialministerin Carola Reimann erklärte ihre Vorstellungen vom Altwerden und der Pflege in Niedersachsen. Und die 50-Jährige verriet ihre eigenen Tipps: „Ich versuche, mich mit Yoga fitzuhalten.“ Doch eine Schwäche gesteht sie auch: Schokolade.

Für viele Besucher ein besonderer Programmpunkt: Der „Bingobär“ Michael Thürnau plauderte mit NP-Moderator Christoph Dannowski über seine Lieblingskomiker und Leibspeisen. Und auch seine Liebe zu Hannover erklärte er: „Es ist eine Stadt, die zu wenig stolz ist auf sich selbst.“ Hannover habe wunderschöne Ecken, und hier gäbe es kein Schaulaufen wie etwa in München.

Neue Saison: Ziel ist Klassenerhalt

Noch rollt der Ball in Russland, noch ist Fußball vor allem die Weltmeisterschaft – aber die Vorbereitungen bei Bundesligist Hannover 96 sind natürlich voll im Gange. Entsprechend groß war beim NP-Rendezvous das Interesse am Auftritt von 96-Präsident Martin Kind sowie von Jugendscout Dieter Schatzschneider, die sich den Fragen auf der Bühne stellten.

Und dann ging es doch erstmal um die WM: Ob der Präsident Kind mit dem Bundestrainer Löw nach dem deutschen Aus weitergemacht hätte: „Ich hätte sehr intensiv mit ihm gesprochen“, sagt der 74-Jährige. Es sei auch eine Abwägung: „Er hat einen langen Vertrag und kostet viel Geld.“

Beim eigenen Verein blickt Kind bedingt positiv in die Zukunft: „Es wird eine schwierige Saison. Wir glauben aber, dass wir eine gute Mannschaft haben“, sagt Kind und erläutert die Zielmarke: „Das ist erstmal der Klassenerhalt, wobei wir uns etwas näher Richtung Tabellenmittelfeld entwickeln wollen.“

Ex-96-Stürmer Schatzschneider sieht das ähnlich: „Wir haben eine schwierige Anfangsphase, da wird man sehen, wo es hingeht.“ Der 60-Jährige betont aber in dem Zusammenhang auch: „Wir brauchen noch Verstärkungen.“

Präsident Kind möchte derweil nun auch seine Nachfolge regeln: „In diesem oder nächstem Jahr soll der Übergang erfolgen.“ Schatzschneider richtete sich an die Kind-Kritiker im Stadion: „Was aus 96 geworden ist, ist klasse – und das ist sein Verdienst.“

Von Janik Marx

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