Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Meine Stadt Museumskarte: Testlauf erfolgreich bestanden
Hannover Meine Stadt Museumskarte: Testlauf erfolgreich bestanden
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:03 26.08.2018
NEUER TEILNEHMER: Schloss Marienburg, Stammsitz der Welfen, soll von Dezember an zur Museumskarte hinzukommen. Quelle: Fotos: Dröse
HANNOVER

Aus der Museumskarte auf Probe soll ein dauerhaftes Angebot für Museumsgänger werden. Fast 1600-mal binnen eines Jahres wurde die Jahreskarte für acht Museen in Hannover verkauft, darunter das Sprengel-Museum, das Wilhelm-Busch-Museum und das Landesmuseum.

„Die Museumscard kann als sinnvolles und erfolgreiches Marketinginstrument für die hannoversche Museumslandschaft angesehen werden“, zog Museumsdirektor Thomas Schwark jüngst im Kulturausschuss Bilanz. Dies zeige sich im Vergleich zu anderen Städten mit ähnlichem Angebot. Die Art:Card in Düsseldorf, die vor mehr als 20 Jahren eingeführt worden war, verkauft jedes Jahr rund 2500 Karten. Und die Jahreskarte der Kölner Museen, ebenfalls vor etwa 20 Jahren auf den Markt gekommen war, lag im Jahr 2016 bei gut 3000 verkauften Karten.

Die Museumskarte ist aus Sicht der Stadt auch deshalb ein Erfolg, weil nach Ausschüttung der vereinbarten Beträge an die Museen (50 Prozent des jeweils durchschnittlichen Eintrittspreises) im ersten Jahr noch ein Gewinn von 120 000 Euro übrig geblieben ist. Der soll nun zusätzlich zu den Erstattungsbeträgen an die Häuser verteilt werden.

Und: Die Museumskarte soll erweitert werden. Im Frühjahr war bereits das Museum für Energiegeschichte(n) dazugekommen. Zum 1. Dezember soll das Schloss Marienburg als zehntes Haus folgen. Das soll die gesamte Region Hannover touristisch attraktiver machen. Käme die Marienburg tatsächlich hinzu, hätte das Auswirkungen auf den Kartenpreis: Den will die Stadt dann von derzeit 60 Euro im Jahr um zehn Euro auf 70 Euro anheben.

Der Verkauf der hauseigenen Jahreskarten in den Museen ging zurück seit es die Museumscard gibt. Zudem stößt die MuseumsCard 25, mit der die Stadt Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene ansprechen wollte, auf wenig Interesse: Sie ging 55 Mal über die Verkaufstresen. Die Karte U 25 soll deshalb eingestellt, die Familienoption dafür erweitert werden: Künftig können bis zu drei Kinder im Alter von bis zu zwölf Jahren kostenfrei mit ins Museum. Diese Zusatzoption kostet von Dezember an neun Euro Aufschlag statt bisher acht Euro.

In der nächsten Sitzung des Kulturausschusses will die Politik die Museumscard verabschieden.

Von Andreas Voigt

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 00:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

65 Jahre verheiratet: Lisa und Günter Haller aus Badenstedt feiern Eiserne Hochzeit – bei dieser Liebe half auch die Neue Presse mit. Alles begann 1950 in einer kalten Silvesternacht.

26.08.2018

Schwerer Unfall in Hannover-Davenstedt: Eine Radfahrerin ist an der Heisterbergallee von einem Auto erfasst worden. Die Frau erlitt schwere Kopfverletzungen.

26.08.2018

Werder Bremen hat am Sonnabend zum Bundesligaauftakt Hannover 96 empfangen. Für einen Anhänger der „Roten“ war das Auswärtsspiel ganz schnell vorbei. Er zündete am Bahnhof Pyrotechnik – und musste gleich wieder zurück fahren.

26.08.2018