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MiLLIONENSCHADEN:

MILLIONENSCHADEN: Ausgebrannte Autowerkstatt.© Elsner

Brandstiftung?

Millionenschaden nach Feuer in Autowerkstatt

Die Flammen haben nicht viel übrig gelassen: Die Autowerkstatt in Ahlem, in der in der Nacht zu Sonntag ein Feuer ausgebrochen war (NP berichtete), liegt in Schutt und Asche – und damit die Existenz des Inhabers (47): „Ich weiß nicht, wie es weitergeht.“

Hannover.  Die Flammen haben nicht viel übrig gelassen: Die Autowerkstatt in Ahlem, in der in der Nacht zu Sonntag ein Feuer ausgebrochen war (NP berichtete), liegt in Schutt und Asche – und damit die Existenz des Inhabers (47): „Ich weiß nicht, wie es weitergeht.“ Die Ursache für das Inferno ist vorerst unklar, die Polizei schließt aber Brandstiftung nicht aus und sucht deshalb Zeugen. Die Ermittler konnten die komplett zerstörte Halle noch nicht untersuchen: „Sie ist einsturzgefährdet“, sagt Sprecher Mirco Nowak. Nicht auszuschließen ist, dass wegen des hohen Zerstörungsgrades der Auslöser der Katastrophe gar nicht mehr feststellbar sein könnte.

Bei dem Brand auf dem Gelände an der Straße Am Bahndamm war ein Millionenschaden entstanden. Nicht nur das Hallengebäude, sondern sämtliches Inventar, Maschinen, Material sind zerstört. „Es standen vier Kundenfahrzeuge drin“, so der Inhaber. Äußerlich unbeschädigt wirkt die benachbarte Waschanlage. Doch auch die ist nach Angaben des 47-Jährige Totalschaden: „Nur die Hülle steht noch, innen ist alles kaputt.“ Auch das augenscheinlich unbeschädigte Verwaltungsgebäude müsse wohl abgerissen werden, erklärt der Werkstatt-Chef: „Die Trennwand zur Halle ist aufgeplatzt. Nach Angaben eines Statikers kann man den ganzen Bau nur noch einreißen.“

Bis Sonnabendnachmittag soll in der Werkstatt noch gearbeitet worden sein. Der Inhaber war selbst nicht da, berichtet er: „Ich war auf einem Wochenendausflug. Eigentlich wollte ich nur meinen Hochzeitstag feiern ...“ Von dem verheerenden Brand habe er erst am Sonntagmorgen per Telefon erfahren: „Dann wurden mir die ersten Bilder vom Feuer per WhatsApp geschickt. Ich war fassungslos.“

Wie es weitergeht mit der Werkstatt, weiß er noch nicht. Immerhin sei die Bezahlung seiner neun Angestellten durch eine Versicherung abgedeckt. Auch Kunden, die Fahrzeuge zur Reparatur im Betrieb oder Reifen eingelagert hatten, würden entschädigt. Allein 300 Reifensätze seien über den Sommer in der Halle deponiert gewesen. Korrespondenz mit den Kunden ist zurzeit schwierig: Computer, in denen die Daten gespeichert sind, funktionieren seit dem Brand nicht mehr. Er arbeite aber mit Hochdruck daran, dieses Problem zu lösen, verspricht der Chef.

Von Britta Mahrholz


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