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Meine Stadt Millioneninvestition im Einkaufszentrum
Hannover Meine Stadt Millioneninvestition im Einkaufszentrum
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06:15 31.10.2012
WIRD VERSCHÖNERT:150 Millionen Euro willdie UnternehmensgruppeHöffner im Einkaufszentrum Altwarmbüchen investieren. Quelle: NANCY HEUSEL
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Altwarmbüchen

Eigentlich sollte schon längst Baubeginn sein. Gut 115 Millionen Euro wollte die Projektentwicklung Krieger in den Bau eines neuen Möbelhauses im Einkaufszentrum Altwarmbüchen stecken. Doch jetzt überraschen die Berliner mit neuen Plänen.

„Wir nehmen Rücksicht auf den Einzelhandel in der City“, sagt Geschäftsführerin Edda Metz. Ein Sortiment auf 44000 Quadratmetern könne zu „Schädigungen“ führen: „Das wollen wir nicht.“

Krieger hat deshalb eine Änderung des Bebauungsplans beantragt. Das in die Jahre gekommene Einkaufszentrum im westlichen Bereich soll umgebaut werden. Was aus Sicht von Experten sinnvoll ist, denn in der in den 70er Jahren errichteten Anlage besteht Modernisierungsbedarf. Große Teile der Gebäude stehen inzwischen leer. Im östlichen Bereich ist ein Neubau vorgesehen – ein Möbelhaus mit geringerer Verkaufsfläche. Die Eingangsbereiche der beiden Bauten mit unterschiedlich gestalteten Fassaden würden sich gegenüberliegen.

Preiswerter werde das Projekt durch den Verzicht auf Verkaufsfläche nicht, versichert Metz. „Wir rechnen mit Investitionskosten in Höhe von 150 Millionen Euro.“ Im Möbelhaus würden etwa 250 neue Jobs entstehen, wie viele zusätzlich im dann neu belebten Einkaufszentrum dazukämen, lasse sich noch nicht sagen.

Die Gemeinde Isernhagen ist aufgeschlossen gegenüber den neuen Plänen. Weil das Einkaufszentrum mit einem Grundstück von elf Hektar je zur Hälfte auf dem Gebiet der Stadt Hannover und der Gemeinde Isernhagen liegt, müssen beide Kommunen zustimmen. Zusätzliche Kosten für sie entstehen nicht: Krieger bezahlt die Gutachten, beispielsweise das zur Verkehrsführung.

An das Einkaufszentrum soll ein Parkhaus angebaut werden. Unter dem Möbelhaus ist eine Tiefgarage geplant. Weitere Stellplätze sind ebenerdig zwischen den Gebäuden vorgesehen. Bedenken von Anwohnern, das neue Einkaufszentrum würde zu groß geraten, haben die Kommunen zurückgewiesen.

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