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Meine Stadt Millionen-Projekt der VGH
Hannover Meine Stadt Millionen-Projekt der VGH
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19:31 14.04.2014
So soll es aussehen: VGH-Bauprojekt an der Prinzenstraße. Quelle: VGH
Hannover

„Die Flure sind zu breit, die Raumaufteilung ist unflexibel. Es gibt keine Stellplätze und keine Tiefgarage“, erklärt VGH-Planerin Uta Temmen die Gründe für den Abriss des Gebäudes, in dem früher das Bankhaus Caspar seinen Sitz hatte. Er soll bereits im Mai beginnen und voraussichtlich bis Ende des Jahres dauern.

Laut VGH hat das städtische Denkmalamt keine Einwände gegen den Abriss des Altbaus gehabt, der nicht unter Denkmalschutz steht und auch nicht als schutzwürdig eingestuft worden sei. „Auch früher mussten immer mal wieder historisch schöne Gebäude abgerissen werden. In dieser Situation sind wir auch“, sagt Temmen. Weniger schwer fällt der Abriss des unansehnlichen Flachbaus Prinzenstraße 19. Auch dort soll ein Neubau entstehen – mit fünf Geschossen. Dort soll eine kommunale Einrichtung einziehen. Erhalten bleibt hingegen die Villa zwischen den Abrissgebäuden.

Sie steht unter Denkmalschutz und gehört ebenfalls der VGH. Im bereits sanierten Obergeschoss ist der Museumsverein untergebracht. Das Erdgeschoss nutzt die VGH als Baustellenzentrale. Einen weiteren kleineren Neubau wird es zudem im Hinterhof der Villa geben. Insgesamt investiert die VGH 33 Millionen Euro in das großangelegte Abriss- und Neubauvorhaben. Der Abschluss der Arbeiten ist?für Ende 2016 vorgesehen. Selbst wird die Versicherung dann aber keine Räume in dem Gebäuderiegel an der Prinzenstraße beziehen, obwohl allein in den drei Neubauten knapp 7000 Quadratmeter vermietbare Büroflächen zur Verfügung stehen werden.

„Das wird alles komplett fremdvermietet. Wir sehen das als eine Kapitalanlage für die VGH an“, erklärt Planerin Temmen. Die Gespräche mit Interessenten liefen äußerst positiv. Bereits jetzt würden für über 80 Prozent der Flächen Vorverhandlungen laufen. Als sicher gilt, dass es durch den Abriss und Neubau zu größeren Verkehrsbehinderungen in dem Bereich kommen wird. Zeitweise wird die Prinzenstraße vor den Gebäuden wohl komplett gesperrt werden müssen. Die Abrissarbeiten stuft die VGH wegen der Enge der Straße und der direkt angrenzenden Nachbargebäude als „kompliziert“ ein.

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