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Meine Stadt Messerstecher vom Kröpcke in Psychiatrie
Hannover Meine Stadt Messerstecher vom Kröpcke in Psychiatrie
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16:55 08.10.2018
Tatort: In der U-Bahn-Station Kröpcke kam es zum Streit. Quelle: Schaarschmidt
HANNOVER

Nach dem Messerangriff am Sonntagmittag in der U-Bahn-Station Kröpcke gehen die Ermittler nun nicht mehr von einem versuchten Tötungsdelikt aus.

Laut Staatsanwaltschaft Hannover habe der Täter (35) sich womöglich strafbefreiend verhalten, indem er von einer möglichen Tötungsabsicht zurückgetreten sei – Indiz dafür: Das lebensgefährlich verletzte Opfer (25) habe nur einen Stich erhalten und die beiden, die sich kennen, hätten danach noch eine verbale Auseinandersetzung geführt; erst danach sei der Täter vom Ort des Geschehens verschwunden. Wegen des Tathergangs und aufgrund von Zeugenaussagen hege man „Zweifel am Tötungsvorsatz“.

Keine U-Haft für Täter

Gegen den Beschuldigten wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt, in U-Haft musste er nicht: Während er noch in Polizeigewahrsam war, zeigte er auffälliges Verhalten – nach Begutachtung durch Fachärzte ist er nun in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht.

Die Ermittler prüfen nun auch, ob er zum Tatzeitpunkt womöglich unter Wirkung einer psychischen Erkrankung litt.

Von Ralph Hübner

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