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Meine Stadt Meningitis! Schüler stirbt in der MHH
Hannover Meine Stadt Meningitis! Schüler stirbt in der MHH
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17:06 05.09.2016
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Vergangenen Mittwochnachmittag wurde der 15-jährige Junge mit grippeähnlichen Symptomen im Sana-Klinikum in Hameln eingeliefert. Es bestand der Verdacht einer Meningitis. Nach rapider Verschlechterung des Gesundheitszustands wurde der Junge in die Medizinische Hochschule Hannover geflogen. Dort wurde die weitere Diagnostik und Behandlung eingeleitet.

Der Hausarzt und Angehörige bekamen Antibiotikum, um eine Verbreitung des gefährlichen Erregers zu vermeiden. Ebenfalls am Donnerstag wurde eine genaue Erregeridentifizierung im Labor in Auftrag gegeben. Die Schule, die der Junge besucht, wurde über die Erkrankung informiert und ein Merkblatt für die Eltern ausgegeben. Aufgrund der ergriffenen Maßnahmen ist eine Weiterverbreitung der Meningokokken-Erkrankung sehr unwahrscheinlich, hieß es.

Eine Meningokokken-Meningitis ist eine schwere Erkrankung, die schnell lebensbedrohlich werden kann. In Deutschland kommen Meningokokken-Erkrankungen selten vor, im Jahr etwa 5 Fälle pro 1 Million Menschen. Die Übertragung des Erregers erfolgt durch feine Tröpfchen. Das tatsächliche Ansteckungsrisiko ist im Allgemeinen eher gering, da die Erreger gewöhnlich außerhalb des Körpers rasch absterben. Für eine Infektion ist ein sehr enger Kontakt mit einem Erkrankten erforderlich (z.B. Haushaltsmitglieder, enge Freunde, Intimpartner).

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