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Meine Stadt Maschseefest 2018: Das müssen Sie wissen
Hannover Meine Stadt Maschseefest 2018: Das müssen Sie wissen
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13:34 31.07.2018
Das Maschseefest ist rekordverdächtig. Quelle: Dröse
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Hannover

Nach einem schweißtreibendem Aufbau startet Mittwochabend das Maschseefest 2018 – von den Veranstaltern bereits als Deutschlands größtes Seefest betitelt. Knackt das Seefest dieses Jahr mal wieder die Zwei-Millionen-Grenze? Nach den verregneten letzten zwei Jahren stehen die Chancen angesichts der Wetteraussichten dafür recht gut, glaubt Cheforganisator Hans Christian Nolte. Das Fest 2018 sei sogar rekordverdächtig.

Einige Gastronomen nehmen keine Reservierungen mehr entgegen

„Wenn es so sonnig bleibt und uns kein Platzregen einen Strich durch die Rechnung macht, rechnen wir mit einem sehr guten Zulauf“, sagt Nolte. Erste Anzeichen für einen großen Andrang gebe es schon: Die meisten angebotenen Maschseepakete – etwa mit Hotelübernachtung, Cocktailgutscheinen und Fahrt über den See – seien bereits ausgebucht. Und auch die Tischreservierungen laufen extrem gut. „Da kann man schon von rekordverdächtig sprechen“, so Nolte. „Einige Gastronomen nehmen schon keine Reservierungen mehr entgegen.“ Woran liegt das? „Vor allem für Unternehmen wird das Maschseefest unter der Woche immer interessanter. Sie laden Geschäftsfreunde aus aller Welt extra in den Festwochen nach Hannover, weil das gastronomische Angebot auf kleinem Raum so vielfältig ist“, hat der Organisator beobachtet. „Das Fest wird internationaler.“

Sollte der Besucher-Andrang andererseits zu heftig werden, könnte die Polizei mit einem Besucherstopp reagieren – das war 2015 bei einem Konzert von Johannes Oerding so. „Eine bislang einmalige Sache“, so Nolte. „Kurz zuvor hatte Oerding ein Album rausgebracht, was super erfolgreich war. Plötzlich wollten ihn alle sehen.“ Daraus habe man gelernt und nur noch Acts gebucht, die das Nordufer (Platz für 6000 Zuschauer) nicht überfordert.

Auch mit Sperrungen für Fahrzeuge wird dem Andrang vorgebeugt: Das Arthur-Menge-Ufer, die Culemannstraße, das Rudolf-von-Bennigsen-Ufer (bis Altenbekener Damm) und die Willy-Brandt-Allee sind Mittwochs und freitags ab 18.30 Uhr, sonnabends ab 17 Uhr und sonntags ab 13 Uhr gesperrt.

Polizei installiert Kameras

Erstmals setzt die Polizei beim Maschseefest auf Videoüberwachung. Seit Dienstag sind Beamte am Nordufer mit dem Aufbau und der Ausrichtung der Überwachungskameras beschäftigt. Ab Mittwochabend will die Polizei dort die Besucherströme filmen.

Dazu wurden insgesamt drei Kameras installiert, unter anderem auf dem Dach des Courtyard-Hotels sowie im Zugangsbereich direkt gegenüber des Sprengel-Museums. Nach 72 Stunden sollen die Aufnahmen gelöscht werden. Bereits beim Schützenfest hatte die Behörde auf Videoüberwachung gesetzt. Dort filmten sogar fünf Kameras alle Eingänge.

Am Dienstag geht die Arbeit am Sicherheitskonzept der Ermittler weiter: Die mobile Wache, die in der Vergangenheit im Schatten des Courtyard gestanden hatte, wird gut sichtbar vor das Sprengel-Museum platziert.

Simon Polreich

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