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Meine Stadt Masala-Fest muss umziehen
Hannover Meine Stadt Masala-Fest muss umziehen
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00:16 11.05.2017
Zieht um: Das Masala-Festival findet 2017 am Weißekreuzplatz statt.
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Hannover

Auf den Plakaten, Programmheften und Flyern steht als Veranstaltungsort noch der Andreas-Hermes-Platz – wie immer, seit 1995. Doch in diesem Jahr muss der Masala-Weltmarkt, eine der Stützen des auch überregional bekannten Weltbeat-Festivals, kurzfristig umziehen: auf den Weißekreuzplatz.
Schuld sind die vorbereitenden Maßnahmen für den geplanten Hotelbau (siehe Info). „Wir haben uns den Platz am Donnerstag angeschaut und sahen in ein vier Meter tiefes Loch“, erzählt Christoph Sure, Geschäftsführer des Pavillons, der Masala veranstaltet und sich im Februar die nötigen Ge­nehmigungen von der Stadt einholte: „Es war klar: Da geht es nicht.“
Am nächsten Tag traf man sich mit dem städtischen Event-Management: „Man ist dort spürbar konsterniert und sehr entgegenkommend“, so Sure. Mehrere Möglichkeiten – sogar eine Absage des Weltmarkts – seien erörtert worden. Am Ende stand der Umzug auf den Weißekreuzplatz. Der wird zu der Veranstaltung – am 20. Mai ab 14 Uhr, am 21. ab 12 Uhr – verkehrsberuhigt: Die Friesenstraße vor dem Pavillon und die Lister Meile westlich des Platzes werden für Autos gesperrt.
„Dass der Weltmarkt nicht wie geplant stattfinden kann, bedauert die Stadt sehr“, sagt Verwaltungssprecher Alexis Demos. Insbesondere das Event-Management der Stadt werde die Verantwortlichen des Festivals  tatkräftig unterstützen.
„Am Ende steht eine Platzbespielung, wie wir sie uns immer gewünscht ha­ben“, sagt Sure: „Das Pro­blem ist, dass es so kurzfristig war.“ Und dass es teurer wird: Auf dieser Seite des Pavillons muss die nötige In­frastruktur erst geschaffen werden. Immerhin sichert die Stadt auch da ihre Unterstützung zu: „Zusätzlich wird die Stadt die entstandenen Mehrkosten für diese Veranstaltung übernehmen“, so Demos.
Pikant: „Beim Umbau des Pavillons wurden extra die Leitungen so verlegt, dass wir eher noch mehr Veranstaltungen auf dem Andreas-Hermes-Platz machen können“, sagt Sure. Ob es dazu in Zukunft kommen wird, ist angesichts der geplanten Bebauung fraglich.

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