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Meine Stadt Marstall: Medieninstitut SAE neuer Mieter im Strabag-Bau
Hannover Meine Stadt Marstall: Medieninstitut SAE neuer Mieter im Strabag-Bau
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00:15 19.03.2017
So soll es werden: Für August ist die Fertigstellung des Baus am Marstall geplant. Dort zieht nun auch das Medieninstitut SAE ein. Quelle: Strabag
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Hannover

Die Bauarbeiten gehen sichtbar voran – und auch in Sachen Vermietung tut sich etwas in dem Gebäude, das das Unternehmen Strabag auf dem östlichen Teil des Marstalls errichtet. Am Donnerstag stellte es mit dem international engagierten Medieninstitut SAE einen weiteren Mieter vor, der im Erdgeschoss sowie im ersten Obergeschoss rund 1500 Quadratmeter Fläche beziehen wird.

Das 1976 in Sydney gegründete SAE Institute ist eine große private Bildungseinrichtung für Berufe der Kreativ- und Medienwirtschaft. Sie befasst sich nicht nur mit den Themen Musik- und Filmproduktion, sondern bietet auch Lehrveranstaltungen zum Webdesign sowie zum Programmieren von Computer- und Handyspielen an.

Weltweit ist das Institut an 50 Standorten in 28 Ländern vertreten. Allein in Deutschland hat es acht. Hannover wird nun als neunter dazukommen.

Fertigstellung des Gebäudes für August geplant

Die Fertigstellung des rund 15 Millionen Euro teuren Strabag-Baus am Marstall auf dem 1300 Quadratmeter großen Grundstück ist für August geplant. Richtfest feierte das Unternehmen bereits im November. Neben dem SAE Institute wird es im Erdgeschoss auch Gastronomie geben. Im zweiten und dritten Obergeschoss sind Büroflächen vorgesehen. In den Geschossen vier und fünf sind hochwertige Mietwohnungen geplant.

Nicht das einzige Bauprojekt auf dem Marstall. Auf dem östlichen Teil des Platzes errichtet das Unternehmen Hochtief ein Gebäude für die städtische Wohnungsgesellschaft GBH, in dem es ebenfalls Gastronomie, Wohnungen und Büros geben wird. Dieser Bau kostet rund 13 Millionen Euro.

Stadt will Platz ab Sommer umbauen – für vier Millionen Euro

Noch in diesem Jahr, voraussichtlich im Sommer, will die Stadt außerdem mit der Umgestaltung des Platzes selbst beginnen. Mehr Grün ist geplant. Es soll Kiesbeete mit Gräsern, Farnen und Stauden geben, zudem im Bereich der Schmiedestraße ein Wasserspiel mit feinen Nebelschwaden, die nachts auch beleuchtet werden sollen. Rund vier Millionen Euro kostet das Projekt, dem allerdings auch der Großteil der Marstall-Parkplätze zum Opfer fallen werden.

Von Christian Bohnenkamp

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