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Meine Stadt „Maker Faire“: Hier wird alles handgemacht
Hannover Meine Stadt „Maker Faire“: Hier wird alles handgemacht
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00:20 19.09.2018
Droiden-Armee: Bernd Pentrop präsentiert die R2D2s. Wer genug Zeit mitbringt, kann sich so einen auch selber bauen.
Hannover

Das Handwerk, Dinge selber mit den eigenen Händen erschaffen und die Kreativität mal richtig ausleben – das alles ist in den vergangenen Jahren wieder richtig angesagt geworden. Wo auf der einen Seite immer mehr automatisiert produziert wird, wollen Menschen auf der anderen auch immer häufiger wieder selber etwas herstellen: Do it yourself ist das Motto.

Bei der Messe Maker Faire am Hannover Congress Centrum (HCC) war deswegen auch ordentlich was los: Tausende Menschen schlenderten am Sonnabend und Sonntag über die Ausstellung – und bekamen einiges geboten. Sandro Vrbanus ist extra aus der kroatischen Kleinstadt Sisak angereist, um hier seinen einzigartigen VW Käfer zu präsentieren. Die Karosserie des Wagen ist vollständig aus vergoldetem Metal gefertigt und etwa 5000 Swarowski-Kristallen besetzt – definitiv ein echter Hingucker! Ob man damit auch auf der Straße fahren könnte? Vrbanus gesteht: „Wir haben nie versucht, für den Wagen eine Zulassung zu bekommen.“ Ist wohl auch besser so, das Schmuckstück soll schließlich nicht beschädigt werden.

So war die „Maker Faire“ im HCC in Hannover

Originelle Gefährte baut auch Bernd Pentrop. Doch bei ihm geht es nicht um Autos, sondern um Roboter – und zwar nicht irgendwelche: Pentrop baut die berühmten R2-Droiden aus der Star Wars-Saga nach. Die Nachbauten sind auch von der Größe her originalgetreu und können nicht nur fahren, sondern auch beleuchtet werden und den Kopf drehen. Die Messe-Besucher sind begeistert von den kleinen R2D2-Droiden. Und das beste: Beim R2-Builders-Club kann man sich sogar seine eigene Bauanleitung bestellen und zu Hause selber loslegen: „Das ist was für Winterabende mit der Familie“, sagt Pentrop. Er selbst baut schon seit vielen Jahren gemeinsam mit seinem Sohn an den Star Wars-Droiden. Die nötigen Bauteile und Werkstoffe kann man überall kaufen, doch Zeit braucht man für solch ein Projekt: „Etwa 1000 Stunden dauert die Konstruktion“, erklärt Pentrop.

Und natürlich konnte man als Besucher auch selber tätig werden: Basteln, schneiden, löten, Knipsen – überall auf dem Gelände wurde fleißig gewerkelt.

Von Janik Marx

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