Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Meine Stadt Luxusauto-Rallye: Teilnehmer fahren Bus
Hannover Meine Stadt Luxusauto-Rallye: Teilnehmer fahren Bus
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:34 02.05.2010
AUSGEBREMST: Teilnehmer der "Gumball"-Rallye. Quelle: dpa
Anzeige

HANNOVER. Ihre teuren Wagen wurden auf zahlreiche Autotransporter geladen, die dann ganz vorschriftsmäßig über die Landstraßen Richtung Norden tuckerten. In den vergangenen Jahren waren Rallye-Teilnehmer regelmäßig wegen Geschwindigkeitsverstößen gestoppt worden.

Zwei Lamborghinis und ein Ferrari, beklebt mit Startnummern und Rennemblemen, wurden bereits an der Grenze auf der A30 bei Bad Bentheim wieder in die Niederlande zurückgeschickt. Sie gehörten Besitzern aus Großbritannien und den Arabischen Emiraten, berichtete die Polizei in Lingen. Die Fahrer erklärten den Beamten zwar, dass sie nicht an dem Rennen teilnehmen würden, sondern nur „Richtung Dänemark durch Deutschland fahren“ wollten. Die Polizei begleitete die drei Wagen aber nach eingehender Überprüfung trotzdem zurück.

Weitere Rallye-Teilnehmer versuchten dann erst gar nicht mehr, die Grenze zu passieren. Die Organisatoren des Rennens hatten mit den Polizeikontrollen aber offenbar gerechnet, denn das niedersächsische Oberverwaltungsgericht hatte die Fahrt auf deutschen Straßen untersagt. Die Richter urteilten, dass es sich bei der Rallye um ein illegales Rennen handelt. 2007 hatte sich auf der Strecke durch Mazedonien ein schwerer Unfall ereignet. Ein 67 Jahre alter Mann war von einem Teilnehmer angefahren worden und gestorben. Daraufhin war das Rennen abgebrochen worden.

Die Teilnehmer der „Gumball 3000“-Rallye waren am Samstag in London gestartet. Ihre Route führte über Amsterdam durch Deutschland Richtung Kopenhagen und Stockholm. Dann geht es per Flugzeug nach Quebec und Toronto in Kanada, bevor das Rennen in New York endet. Angemeldet als Teilnehmer sind auch diverse Prominente, in diesem Jahr unter anderem der US-Schauspieler David Hasselhoff. Wer dabei sein möchte, muss aber tief in die Tasche greifen: Die Gebühr für zwei Personen und ein Fahrzeug liegt bei rund 30 000 Euro. dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 00:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Rund 50 000 Menschen haben in Niedersachsen bei den Mai-Kundgebungen für gerechte Löhne und mehr Geld für den Bildungssektor demonstriert. Bei der größten Kundgebung in Hannover zählte der DGB rund 10 000 Teilnehmer.

01.05.2010

Mehrere zehntausend Menschen werden am Samstag in Niedersachsen zu den Mai-Kundgebungen der Gewerkschaften erwartet.

30.04.2010

Der Autozulieferer Continental startet 2011 mit dem Bau von Elektromotoren für Elektroautos.

30.04.2010
Anzeige