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Meine Stadt Linden: Riesen-Andrang beim Kesselhaus
Hannover Meine Stadt Linden: Riesen-Andrang beim Kesselhaus
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00:15 15.09.2016
Quelle: Frank Wilde
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Hannover

Das Kesselhaus lieferte der damaligen Bettfedernfabrik Werner & Ehlers Dampf, um Maschinen zu betreiben, Strom zu erzeugen und die Federn zu trocknen. Nach dem Ende der Industriegeschichte 1990 gammelte das Bauwerk vor sich hin. Eine 2013 gegründete Kesselhaus-Initiative nahm sich vor, das Industriedenkmal in einen annehmbaren Zustand zu bringen.

So sah das Kesselhaus vor der Sanierung aus:

Überall lag noch der asbestverseuchte Taubenkot, zentimeterdick. „Solange der nicht weg ist, dürfen wir nur mit Schutzanzügen rein“, kündigte Lothar Schlieckau von den Grünen damals an. Ortsbesuch: Schlieckau und eine Gruppe grüner Parteikollegen besuchten am 11. Dezember 2015 das abgesperrte Kesselhaus auf dem Faustgelände in Linden – sie wollten sich „einen Überblick verschaffen“. NP-Volontär Tobias Welz und Fotograf Frank Wilde waren mit dabei.

43 000 Euro kamen von der Faust-Stiftung und der Bürgerschaft, gut 210 000 Euro steuerten Bund und Stiftung Denkmalschutz bei. Das hat gereicht, um Türen, Fenster und Hauselektrik instand zu setzen: „Tote Tauben, Taubenkot und Asbest – sieben Lastwagenladungen haben wir da rausgeholt“, erzählt Hoffmann-Schoenborn.

Das Kesselhaus in Linden (Zur Bettfedernfabrik 3) ist noch bis Mittwoch von 19 bis 21 Uhr geöffnet – in diesen Abendstunden soll es dank der installierten „Akzentlichter“ sowohl innen wie außen besonders hübsch anzusehen sein.

Ralph Hübner

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