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Meine Stadt Lichtkonzept: Am Kröpcke geht die Sonne auf!
Hannover Meine Stadt Lichtkonzept: Am Kröpcke geht die Sonne auf!
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10:51 31.10.2012
In Zukunft soll eine Sonne aus LED-Leuchten den Kröpcke bei Dunkelheit erhellen. Das Konstrukt wird mit Spannseilen an den umliegenden Gebäuden befestigt. 
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Hannover

Die Pläne stammen von der Hamburger Lichtdesignerin Ulrike Brandi. Hannover hatte sich damit am Bundeswettbewerb „Kommunen in neuem Licht“ beteiligt. Den erhofften Preis und die damit verbundenen Gelder gab es nicht. Zwischenzeitlich schien es, dass aus dem bis zu zwei Millionen Euro teuren Projekt nichts mehr werden würde.

Wie die NP jetzt bei der Stadt erfuhr, wird das Konzept von Ulrike Brandi jedoch weiterverfolgt – wenn auch in abgespeckter Form. Rund 250000 Euro soll es jetzt kosten. Derzeit prüfen Experten, an welchen Stellen der umliegenden Gebäude die Spannseile befestigt werden können, an denen die über dem Kröpcke hängende Leuchtsonne befestigt werden müsste.

Begeistert darüber, dass das besondere Beleuchtungskonzept nun doch umgesetzt werden soll, zeigt sich Martin Prenzler, Geschäftsführer der Citygemeinschaft. „Total genial. Das wäre ein absoluter Knaller und hätte auch touristische Strahlkraft, die uns gut tun würde“, sagt Prenzler. Es sei gut, dass Hannover an dieser zentralen Stelle in der Stadt „etwas wagt und auch mal weltstädtisch denkt“.

Darüber hinaus habe das Lichtkonzept mit der über dem Kröpcke schwebenden Sonne allerdings auch praktische Vorteile. „Durch die Schließung des Passerellenlochs ist der Platz sehr groß geworden. Die nächsten Laternen am Beginn der angrenzenden Straßen sind ein gutes Stück entfernt, so dass es da nachts recht dunkel ist. Das wäre mit dem neuen Beleuchtungskonzept anders“, erklärt Prenzler.

Kommen soll die LED-Sonne bereits im kommenden Jahr. Ursprünglich war vorgesehen, das neue Lichtkonzept für den Platz nach der Fertigstellung des Kröpcke-Centers umzusetzen. Dessen Umbau wird aber wohl erst 2014 komplett abgeschlossen sein.

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