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Lena ist zurück in Hannover - für einen Auftritt beim Flughafen.

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Interview

Lena fliegt auf Hannovers Flughafen

Der Flughafen Hannover wird 60, Lena Meyer-Landrut singt das Geburtstagsständchen. Im NP-Interview beschreibt sie ihr neues Leben in Köln.

Hannover. Hier am Flughafen sind Sie damals aus Oslo zurückgekommen. Ein großer Tag für Sie?

Absolut. Ja, wenn ich hier mit dem Flugzeug ankomme, denke ich immer gerne daran zurück. Ich fahre zwar aus Köln meistens mit dem Zug nach Hannover, aber wenn ich mal mit dem Flugzeug ankomme, dann ist das immer wieder etwas Besonderes.

Seitdem hat sich viel verändert. Jetzt sind Sie im Magazin „FHM“ bei der Wahl zur „Sexiest Woman in the World“ auf Platz zwei gelandet.

Ja, krass! Ich kann das nicht so richtig verstehen. Ich stehe ja eigentlich nicht so für Sex, habe mich noch nie ausgezogen oder in Unterwäsche gezeigt, sodass man sagen könnte, ja, die ist sexy. Eigentlich bin ich da ja gar nicht so offen.

Vielleicht ist das ja gerade der Grund, warum die deutschen Männer Sie gewählt haben.

Das kann natürlich sein. Es ist ja auch nicht so, dass ich etwas dagegen hätte, Ich freue mich natürlich darüber (lacht).

Heißer als Sie fanden sie nur Model Rebecca Mir.

Wir sind uns ja vom Typ her gar nicht so unähnlich, beide dunkle Haare, beide aus dem deutschen Fernsehen. Vielleicht liegt es auch daran, dass Hollywood einfach so weit weg erscheint. Verdient hat Rebecca es auf jeden Fall: Wenn ich mir die bei „Let’s Dance“ mal so angeguckt habe - da dachte ich: Holla, die Waldfee!

Würden Sie da auch mitmachen?

Nee, das ist nicht so mein Ding. Tanzen schon, aber solche Shows nicht.

Studieren auch nicht, oder? Das hatten Sie ja mal vor.

Ich hab mich eingeschrieben, aber hatte gar keine Zeit. Und darüber bin ich jetzt auch froh. Denn gerade, als ich gedacht hatte, jetzt könntest du dich mal aufs Studium konzentrieren, habe ich wieder angefangen Songs zu schreiben und mich um ein neues Album zu kümmern. Es waren plötzlich so viele Ideen und Prozesse, die ich in meine eigene Hand genommen habe, dass ich viel, viel mehr Arbeit hatte als vorher.

Wie kam das?

Nach dem zweiten Eurovision Song Contest wollte ich erst mal chillen und studieren. Aber als dann das Semester losging, habe ich gemerkt, dass ich jetzt sofort etwas anfangen muss. Ich bin so richtig auf den Geschmack gekommen. Diese Euphorie hat sich bis jetzt gehalten, ich war die ganzen letzten Wochen im Studio, es ist richtig cool und aufregend.

Anders als bei den beiden Alben davor?

Bei denen lag viel in Stefans (Raab, Anm. der Red.) Hand. Ich habe ihm da blind vertraut, weil die Zeit nicht da war, die Alben mussten schnell raus. Jetzt habe ich fast alles selbst geschrieben und bin auch an der Produktion beteiligt.

Was war Ihnen dabei wichtig?

Ich wollte, dass man die Instrumente hört, weil ich es selbst toll finde, dass man auch als Laie zuhört und denkt: „Ah, Trompete! Akkordeon!“ Darum habe ich darauf geachtet, dass es auf dem neuen Album auch Melodien gibt, die man mitsingen kann, nicht nur Texte.

Haben Sie Angst davor, dass Ihr erstes komplett eigenes Werk nicht gut ankommt?

Ich bin schon überzeugt, mir gefällt es wirklich gut. Aber es ist ein anderer Druck, der jetzt auf meinen Schultern lastet. Die letzten beiden Alben sind so gut gelaufen, da habe ich schon Schiss vor einem Flop. Es ist quasi mein Baby, da kann ich jetzt nichts mehr auf Stefan schieben (lacht). Obwohl ich glaube, dass es dann eher daran liegen würde, dass die Leute keinen Bock mehr haben, und nicht an der Musik.

Was machen Sie, wenn Sie nicht gerade am Album arbeiten?

Ich hatte Fotoshootings, war im Urlaub, zu Hause, habe mich um meinen Alltag gekümmert. Ich koche und backe total gerne, statte alle Menschen um mich herum ständig mit Gebäck aus, weil wir so viel gar nicht essen können. Aktuell habe ich noch einen Karottenkuchen im Kühlschrank, das heißt, ich darf nicht mehr backen, bis der aufgegessen ist (lacht).

Sie fühlen sich also richtig wohl in Köln?

Ja. Es ist einfach die Zeit, mit 21 Jahren von zu Hause weg zu gehen und etwas Anderes zu erleben, neue Leute kennen zu lernen. Da bin ich jetzt gelandet, da ist mein Freund, mit dem ich zusammenwohne. Aber das heißt nicht, dass ich Köln schöner finde als Hannover! Ich bin so gerne hier, die Stadt ist wunderschön, da kann jeder sagen, was er will.


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  • Landkreis: Region Hannover
  • Fläche: 204,14 km²
  • Einwohner: ca. 550.000
  • Bevölkerungsdichte: 2552 Einwohner je km²
  • Postleitzahlen: 30159 - 30669
  • Ortsvorwahl: 0511
  • Kfz-Kennzeichen: H
  • Lage: 52° 22´ N / 9° 43´ O
  • Wirtschaft: Firmendatenbanken
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  • Stadtverwaltung: Trammplatz 2
     30159 Hannover
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