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Bildung

Lehrer fordern Verzicht auf Stellenabbau

Trotz sinkender Schülerzahlen dürfen nach Ansicht der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) keine Lehrerstellen in Niedersachsen wegfallen.

GEW-Landeschef Eberhard Brandt forderte Niedersachsens neuen Kultusminister Bernd Althusmann (CDU) auf, auf einen Stellenabbau zu verzichten. Nur so könnten die notwendigen Verbesserungen wie kleinere Klassen, Förderkonzepte und eine gute Ausstattung von Ganztagsschulen erreicht werden, sagte Brandt dem „Weser Kurier“ (Montag).

Althusmann soll am Dienstag als Minister im Landtag vereidigt werden. Er tritt die Nachfolge von Elisabeth Heister-Neumann (CDU) an. Nach Angaben von Brandt haben sowohl Ministerpräsident Christian Wulff als auch Finanzminister Hartmut Möllring (beide CDU) wegen der angespannten Haushaltslage einen Stellenabbau angedeutet. „Die verfehlte Finanz- und Wirtschaftspolitik kann nicht auf Kosten der Schulen gelöst werden“, betonte Brandt.

Angesichts der schrumpfenden Schülerzahlen müssten die Kommunen mehr Freiheiten bekommen, um Gesamtschulen zu errichten, forderte Brandt. Studien hätten gezeigt, dass kleine Gesamtschulen ein wohnortnahes Unterrichtsangebot aufrechterhalten könnten. Eine umfangreiche Schulreform sei dafür gar nicht nötig, sagte Brandt. Kommunale Politiker und Eltern müssten lediglich die Möglichkeit bekommen, selbst für eine Verbesserung des Schulangebots sorgen zu können.

Die GEW hat in Niedersachsen eigenen Angaben nach 2500 Mitglieder, die in pädagogischen und wissenschaftlichen Berufen arbeiten. dpa


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