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Meine Stadt Laubbläser sparen Kosten von einer Million Euro
Hannover Meine Stadt Laubbläser sparen Kosten von einer Million Euro
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17:19 13.10.2015
NERVENBELASTEND: Laubbläser und aha-Mitarbeiterin im Einsatz. Quelle: Dröse
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Hannover

Jeden Herbst fällt eine Menge Laub zu Boden - und das meiste davon räumt der regionale Abfallentsorger aha von den Straßen und Gehwegen der Stadt. Rund 1500 Tonnen seien das im Jahr, das entspräche dem Gewicht von vier Jumbojets Typ Boeing 747 oder 60 Lkw-Ladungen.

Die Laubentsorgerflotte ist 250 „Mann“ stark, hat 220 Besen zur Hand und 70 Laubbläser. Auch fünf kleine und zwei große Laubsauger sind unterwegs, dazu 40 Kehrmaschinen. Die großen Sauger sind an umgerüsteten Müllwagen installiert, die dank der Presseinrichtung hinten drin bis zu zehn Tonnen Laub einsaugen können, erklärt aha. Zehn Tonnen - das entspricht in etwa dem Gewicht von acht Autos vom Typ Golf.

Der Laubbläsereinsatz geht vielen Menschen auf die Nerven, obwohl die Geräte inzwischen zumindest laut den Herstellerangaben leiser geworden sind: Statt 120 Dezibel (Startgeräusch eines Düsenjets in etwa 100 Metern Entfernung) dröhnen die Motoren jetzt noch mit 100 Dezibel (Presslufthammer). Wobei gilt: zehn Dezibel Unterschied werden als Verdoppelung/Halbierung der Lautstärke empfunden.

Da könnten ja Laubbläser mit Elektromotoren eine mögliche Alternative sein - und aha testet die Gerät auch. Aha-Sprecherin Helen Herich erklärt: „Den Einsatz von akkubetriebenen Laubpustern testen wir noch - dafür haben wir jede Betriebsstätte mit mindestens einem Gerät ausgestattet. Unsere Erfahrungen bisher: Die Geräte sind nur geringfügig leiser als die benzinbetriebenen, werden nur durch eine andere Frequenz leiser wahrgenommen.“ Tatsächlich sondern sie nur Lärm mit 80 Dezibel ab. Sie kosten mit 1800 Euro aber das Dreifache eines Benziners (600 Euro). Würde aha ganz auf Laubbläser verzichten, „würde uns die Laubentsorgung rund eine Million Euro mehr kosten“, sagt Herich.

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