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Die Preisträger Axel Einemann (von links) und Markus Griger von Radio ffn jubeln mit NLM-Direktor Andreas Fischer.© Behrens

Hannover

Landesmedienpreis: Sogar das Radio ist sprachlos

Es ist der „Medien-Oscar“ des Landes: Zum 23. Mal wurde gestern der niedersächsische Landesmedienpreis von einer prominenten Jury verliehen, im Alten Rahaus feierten 550 Gäste die Sieger. 

Hannover. Das hat Andreas Fischer (61) treffend formuliert: „Es ist ein wunderbares Familientreffen der Medienszene“, schwärmte der Direktor der Landesmedienanstalt (NLM) vor Beginn der Preisverleihung. Und tatsächlich war so ziemlich alles, was die Medienlandschaft Niedersachsens zu bieten hat, pünktlich im Alten Rathaus aufgeschlagen, um den Laudatoren zu lauschen und Gewinner zu beglückwünschen.

„Sonst habe ich 90 Minuten“, sagte Bibiana Steinhaus (38) und lachte, „für die Laudatio gerade mal 90 Sekunden.“ Die hat die frisch gekürte Weltschiedsrichterin, „Bibi“ holte den Titel zum dritten Mal, liebevoll an drei Mädels gerichtet, die den Sonderpreis „Schul-Internet“ holten: „Ich weiß, was das für ein toller Moment ist. Es ist wahnsinnig schön, dieses Gefühl zurückzugeben.“ Gute Gefühle hat sie sowieso en masse, mit ihrem Lebensgefährten Howard Webb (46) bekommt sie die Fernbeziehung (er pfeift ja in New York) prima hin, „Weihnachten und Silvester verbringen wir gemeinsam“, erzählt die Schiedsrichterin.

Wie beim Fest der Liebe und dem Jahreswechsel zusammen feierten Axel Einemann (33) und sein Kollege Markus Grieger (36) – kein Wunder, die beiden „ffn“- Moderatoren haben zweimal ab­geräumt. Den Sonderpreis „Dialog“ für den Beitrag „Amerika wählt“ übergab ihnen Neue-Presse-Chef Bodo Krüger (59). „Krass! Ich habe eine Gefühlsexplosion wie sonst nur bei Sanddornschnaps“, jubelte Einemann. Und auch der Chef der Preisträger, Harald Gehrung (51), war megastolz: „Ich bin echt baff und sprachlos! Ich freue mich riesig, dass sich Privatradio auf so hohem Level etablieren kann.“

Übrigens war die Landesmedienanstalt jetzt auch mal der Meinung, einen eigenen Twitter-Account an den Start zu bringen. Da musste auch Moderator Desimo (51) leise vor sich her lachen, als er das auf der Bühne verkündete. Richtig laut gejubelt wurde indes im Erdgeschoss, als RTL-Nord-Reporter Stephan Lang (38) in der Kategorie Unterhaltung für seinen Beitrag „Der Schafflüsterer“ einen Preis holte: „Auf unseren Ziegenpeter“, riefen die Kollegen und stießen mit Bierchen und Weinchen auf Lang an.

Einen guten Grund dafür plus einen Urlaubstag für den Tag danach hatte Philipp Engelhardt (28). Der Volontär von Radio 21 hat mit seinem Beitrag „Who wants to live forever“ über die Kultband Queen einerseits einen Förderpreis gewonnen, zum anderen durfte er ihn von Max Raabe (54) entgegennehmen! „Radio eignet sich besonders gut, Musiker und Bands besonders gut zu porträtieren“, sagte der Sänger – und schob hinterher: „Haben das alle gehört?“ Jupp, haben sie, es gab Applaus.

Verdient haben ihn sich alle an dem gelungenen Abend alle. Es ging bis weit nach Mitternacht, es wurde geklönt, gegessen, getrunken und geschwooft. Man muss die Feste halt feste feiern, Preise sowieso.

Von Mirjana Cvjetkovic


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