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HIN UND HER: Die Stadt hat Rechtsmittel gegen die Verdi-Klage eingelegt, um den verkaufsoffenen Sonntag am 4. Oktober stattfinden zu lassen.

HIN UND HER: Die Stadt hat Rechtsmittel gegen die Verdi-Klage eingelegt, um den verkaufsoffenen Sonntag am 4. Oktober stattfinden zu lassen.© Michael Thomas

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Handel

Ladenöffnung - ja oder nein?

Der verkaufsoffene Sonntag am 4. Oktober kann nach aktuellem Stand über die Bühne gehen: Die Stadt Hannover hat gestern beim Amtsgericht einen sogenannten Antrag auf sofortige Vollziehung gestellt.

Hannover. „Damit ist der 4. Oktober wieder frei“, so Stadtsprecher Udo Möller über den Termin. Wie berichtet, will die Gewerkschaft Verdi mit einer Klage vor dem Verwaltungsgericht gegen die verkaufsoffenen Sonntage in Hannover angehen. Den Verhandlungstermin hatte das Verwaltungsgericht Hannover kürzlich auf den 15. Oktober gelegt – elf Tage nach dem geplanten verkaufsoffenen Sonntag.

Problem: Klagen vor einem Verwaltungsgericht haben aufschiebende Wirkung, was bedeutet, dass der Oktober-Verkaufssonntag vor der Entscheidung eigentlich nicht stattfinden darf. Formell richtet sich die Klage von Verdi gegen die Stadt Hannover, da die die auch in diesem Jahr insgesamt wieder vier verkaufsoffenen Sonntage genehmigt hatte. Mit dem Antrag einer sofortigen Vollziehung beim Amtsgericht hob die Stadt die aufschiebende Wirkung nunmehr auf. Allerdings kann Verdi dagegen wiederum Rechtsmittel einlegen – und den 4. Oktober erneut blockieren.

Ob die Gewerkschaft zu diesem Mittel greift, war urlaubsbedingt gestern erneut nicht zu klären. „Wir wollen den 4. Oktober“, sagte Dennis Bohnecke, der Vorsitzende der City-Gemeinschaft. Weitere Kommentare wolle er jedoch wegen des schwebenden Verfahrens nicht abgeben. In Hannover soll es neben dem 4. Oktober noch am 8. November und 27. Dezember verkaufsoffene Sonntage geben. Vor allem gegen den letzten Termin wettert Verdi – der Sonntag grenze unmittelbar an die Weihnachtsfeiertage und sei für die Beschäftigten des Handels ein ganz wichtiger Tag der Erholung nach dem Weihnachtsgeschäft, so die Gewerkschaft.

Unabhängig von dem Hickhack um den 4. Oktober bietet die Ernst-August-Galerie „eine Alternative zum verkaufsoffenen Sonntag im Oktober“, wie es heißt: Am Freitag, 2. Oktober, hat die Einkaufsmeile bis 23 Uhr geöffnet, kostenloses Parken im Haus ist ab 18 Uhr möglich. „Wir wollen die neue Herbst-Winter-Mode präsentieren“, so Center-Chefin Catharina Schubert.


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