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Meine Stadt LKA lobt couragierten Einsatz eines Kollegen
Hannover Meine Stadt LKA lobt couragierten Einsatz eines Kollegen
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17:38 21.12.2009
Lobt Einsatz seines Kollegen: LKA-Sprecher Frank Federau

Der 44 Jahre alte Beamte, der sich privat in der Bahn befand, habe nicht weggeschaut, sondern gehandelt, sagte am Montag der Sprecher des Landeskriminalamtes (LKA), Frank Federau, der Nachrichtenagentur ddp in Hannover. Er betonte, dass Handeln zwar gewünscht sei, jeder aber die Art und Weise „für seine Situation spezifisch einschätzen“ müsse.

Ein 18-Jähriger hatte in der Nacht zu Sonntag zusammen mit zwei Freunden in einer Stadtbahn auf Sitze gespuckt und Fahrgäste angepöbelt. Der SEK-Beamte bat die Männer zunächst, aufzuhören. Nach dem Aussteigen an der Endstation eskalierte die Situation, als diese den Beamten plötzlich attackierten.

Bei dem SEK-Mann handele es sich um einen erfahrenen und als besonnen geltenden Kollegen, der dort zunächst „sehr behutsam eingeschritten“ sei. Er habe für sich die richtige Entscheidung getroffen, etwas gegen die Randalierer zu tun, sagte Federau. Der Polizeioberkommissar, der auch Ausbilder für Selbstverteidigung ist, sei er in der Lage gewesen, den 18-Jährigen festzunehmen und die beiden anderen in die Flucht zu schlagen. Ein nicht so geübter Zeuge hätte in der Situation besser die Polizei benachrichtigt, sagte der Sprecher.

Bei dem 18-Jährigen handelt es sich um einen Intensivtäter. Dessen Kriminalakte reiche von gefährlicher Körperverletzung bis zur Beteiligung an einem Tötungsdelikt. Der Sprecher verwies auf die Internetseite aktion-tu-was.de. Dort werde dargestellt, was passieren und wie man helfen könne. ddp

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