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KEIN SCHÖNES BILD: Dank des neuenReinigungsfahrzeugs, für das sogar extra stadtweit die Gebühren für dieStraßenreinigung angehoben wurden,sollte der Kröpcke eigentlich wiederstrahlen. Die Realität sieht anders aus.

KEIN SCHÖNES BILD: Dank des neuen
Reinigungsfahrzeugs, für das sogar
extra stadtweit die Gebühren für die
Straßenreinigung angehoben wurden,
sollte der Kröpcke eigentlich wieder
strahlen. Die Realität sieht anders aus.© Nigel Treblin

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aha

Kröpcke schon wieder total dreckig

Mit einem Superreiniger wollte aha den neuen Kröpcke auch super-sauber halten. Das Problem: Das Gerät funktioniert nicht.

Hannover. Die Demonstration Anfang Mai war beeindruckend. Stolz präsentierte das Unternehmen aha sein neues Superreinigungsfahrzeug für den Kröpcke. Mit Hochdruck und 90 Grad heißem Wasser brachte es das Pflaster des Platzes in kurzer Zeit zum Strahlen. Derzeit verdreckt der Kröpcke allerdings wieder zunehmend. Grund sind technische Probleme mit dem neuen Reinigungsfahrzeug. Immer wieder fällt die Nassreinigung deshalb aus.

Geplant ist diese eigentlich einmal wöchentlich. Laut aha-Sprecherin Helene Herich muss dieser Reinigungszyklus zurzeit aber „immer mal wieder unterbrochen werden, da die Maschinen wegen Wartung und Reparaturen nicht immer in vollem Umfang zur Verfügung stehen“.

Dabei hatte es mit dem Prototyp, den aha 2015 getestet hatte, keine Schwierigkeiten gegeben. Dieser entsprach allerdings noch der alten Abgasnorm Euro 5. Seit diesem Jahr gilt aber die Abgasnorm Euro 6. „Da aha aus Umweltschutzgründen grundsätzlich nur Fahrzeuge mit der höchsten Abgasnorm beschafft, wurden zwei Maschinen der neuen Modellreihe mit Abgasnorm 6 geordert“, erklärt Herich. Und die waren offenbar noch nicht ausgereift.

Um die höhere Abgasnorm zu erreichen, musste der Hersteller die Konstruktion des Fahrzeugs wesentlich verändern. Im Dauereinsatz mit dem neuen Gerät hätten sich „in den vergangenen Wochen einige technische Schwierigkeiten ergeben, die zuvor mit der Nassreinigungsmaschine mit Abgasnorm Euro 5 nicht aufgetreten waren und leider die geplante, kontinuierliche Reinigung bisher erschwert haben“, sagt Sprecherin Herich. Die Konstrukteure des Herstellers arbeiteten jedoch „mit Hochdruck an der Lösung dieser Probleme“.

Große Probleme gibt es allerdings auch mit dem neuen Gerät, mit dem die zigtausenden Kaugummis in der City leichter entfernt werden sollen. Nur noch wenige Sekunden soll das pro Kaugummi dauern. Das Vorgängermodell brauchte dafür noch ein bis zwei Minuten pro Stück.

Die Neuanschaffung, die seit Juni im Einsatz ist und mit 75 Grad heißem Wasser, einer Spritzpistole mit hohem Druck und einem speziellen Metallschuh die Kaugummis löst und dann entfernt, fällt jedoch ebenfalls regelmäßig aus. Das liegt daran, dass das Frischwasser, das aha an der City-Betriebsstätte auftankt, zu viele Partikel enthält. Diese setzen immer wieder die feinen Düsen des Gerätes zu, so dass eine Reinigung mit dem Metallschuh nicht mehr möglich ist. Bevor der Kaugummi-Entferner regelmäßig eingesetzt werden kann, muss aha deshalb zunächst ein zusätzliches Filtersystem für das Wasser installieren.


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