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Meine Stadt Krise abgewendet: Kein Kiosksterben mehr in Hannover
Hannover Meine Stadt Krise abgewendet: Kein Kiosksterben mehr in Hannover
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10:48 20.08.2013
Familie Yildirim betreibt einen Kiosk in Linden - und hat sich auf Feinkost und Frischware spezialisiert. Quelle: Florian Petrow
Hannover

War die Zahl von 2004 bis 2010 von rund 340 auf 230 Trinkhallen und Kioske im Stadtgebiet dramatisch gesunken, verzeichnet die Stadt in den letzten Jahren wieder einen kräftigen Zuwachs auf derzeit 280.

An der Uni Hannover hat man die hiesige Kiosklandschaft erstmals in einer Studie untersucht. „Aus unseren Ergebnissen kann ein flächendeckendes Kiosksterben nicht abgeleitet werden“, so Wirtschaftsgeografin Nora Hesse. „Es gibt Kioske, die sehr gut laufen“, so die Wissenschaftlerin.

Sicher ist: Die langen Ladenöffnungszeiten der Supermärkte spüren die Kioskbetreiber. „Die Leute gehen dorthin, wo es günstig ist“, so Liane Korbach. Doch die 71-Jährige ist weiterhin erfolgreich: „Man muss sich dem Markt anpassen und anbieten, was es im Supermarkt nicht gibt.“ Auch Marc Oliver Schrank setzt auf diese Strategie - mit Erfolg. Seit 2009 gibts in seinem Kiosk in der Nordstadt über 300 verschiedene Getränke. Nicht zu vergessen: das Zwischenmenschliche. „Bei mir gibts einen Einkauf mit Gespräch“, so Korbach.

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