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Meine Stadt Krippenplatz in der Region? Meist ein Glücksfall
Hannover Meine Stadt Krippenplatz in der Region? Meist ein Glücksfall
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00:16 16.09.2016
PROBLEMFALL: Im Kindergartenbereich stieg die Zahl der Plätze im vergangenen Jahr um 232 auf jetzt gut 12 800 regionsweit. Durch den Bevölkerungszuwachs kommen die Kommunen mit dem Plätzeausbau nicht hinterher. Quelle: Julian Stratenschulte
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Hannover

In den Krippen und Kitas der 16 Umland-Kommunen im Zuständigkeitsbereich der Region gibt es nicht für alle einen Platz. Laut der aktuellen Erhebung, die die Region gestern im Jugendhilfeausschuss vorgestellt hat, gibt es erstmals seit 2007/2008 rückläufige Versorgungsquoten bei den Kindergarten- und Hortkindern. Begründung: Überdurchschnittliche Geburtenraten in den Umlandkommunen und Zuwanderung.

Lediglich die durchschnittliche Versorgungsquote bei den unter Dreijährigen (bis drei Jahre) konnte im Vergleich zum letzten Kita-Bericht leicht auf 36,5 Prozent gesteigert werden. Würde die Region hier bei ihrer Berechnung nur die Ein- bis Dreijährigen berücksichtigen, für die es eine gesetzliche Betreuungspflicht gibt, ergäbe sich eine Quote von 53,6 Prozent.

Mancher Planer in den Kommunen fühlt sich an das alte Hase-Igel-Spiel erinnert: Sobald Betreuungsplätze fertig werden, stehen Kinder schon wieder Schlange. Ein Problem beim Kita-Bau: die Bauvorschriften, für die die Länder zuständig sind. So soll zu jeder Kita möglichst auch ein Außen-Spielplatz gehören, was die Standortsuche vielerorts nicht gerade erleichtert. Immerhin: Von 2008/2009 wurden bis zum 1. März 2016 in den 16 Kommunen 2984 neue Betreuungsplätze für unter Dreijährige geschaffen. Die Versorgungsquoten in dieser Altersgruppe sind in den Kommunen unterschiedlich - von 26,5 Prozent in Springe bis 43,9 Prozent in der Wedemark.

Von einer guten Versorgung spricht die Region bei der Betreuung der Drei- bis Sechsjährigen. Hier liegt die durchschnittliche Quote bei 99,5 Prozent, aber: 2014/2015 hatte sie noch 102,2 Prozent betragen. „Das ist angesichts der Bewegung im letzten Jahr und der steigenden Einwohnerzahlen in allen Städten und Gemeinden erklärbar“, so Erwin Jordan, Dezernent für soziale Infrastruktur der Region Hannover. Beim Platzangebot in den Horten für Kinder von sechs bis zehn Jahren liegen die Kommunen bei durchschnittlich mageren 20 Prozent: Viele Kommunen lösen inzwischen die Horte zugunsten der Ganztagsschulen auf.

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