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Meine Stadt Krebsärztin verteidigt alternative Heilmethoden
Hannover Meine Stadt Krebsärztin verteidigt alternative Heilmethoden
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14:12 23.08.2010
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Hannover. Eine Chemotherapie sei in diesem Fall nicht sinnvoll gewesen, sagte die Ärztin am Montag im Landgericht Hannover. „Ich hätte mir dadurch nichts für ihn versprochen, es hätte mehr Nebenwirkungen gehabt als Wirkung“, sagte sie. Die komplementäre Tumortherapie sei eine ihrer Domänen gewesen, betonte die Medizinerin. Grundsätzlich schließe die eine Therapie die andere aber nicht aus.

Die Ärztin steht im Verdacht, 13 Kranke mit zu viel Schmerzmittel umgebracht zu haben, darunter auch den 78-Jährigen, dessen Schicksal seit Montag beleuchtet wird.

Die Ermittlungen gegen die Frau begannen 2003, nachdem einer Krankenkasse ihr ungewöhnlich hoher Morphium-Verbrauch in einer Klinik aufgefallen war. Für die Erörterung der ersten vier Krankengeschichten benötigte das Gericht bisher zehn Monate, nun wird der fünfte Fall behandelt. Damit ist davon auszugehen, dass nicht vor 2012 mit einem Urteil zu rechnen ist.

Zum Fall des 78-Jährigen sagte die Krebsärztin aus, sie habe den Mann nach der ersten OP wöchentlich in ihrer Praxis gesehen. An der Körpersprache des Mannes und veränderten Gesichtszügen sei es ihr jeweils frühzeitig möglich gewesen, erste Hinweise auf seine Rückfälle zu bekommen. Nach insgesamt drei Operationen habe der 78-jährige Patient ihr gesagt, dass er keine weitere OP wünsche, wenn sich sein Zustand dadurch nicht deutlich verbessere. Dies habe er ihr mehrfach erzählt und sie habe seinen Wunsch respektiert. dpa

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