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FEHLZEITEN STEIGEN: Erkältung ist noch der harmloseste Grund für  Arbeitsausfälle im Rathaus.

FEHLZEITEN STEIGEN: Erkältung ist noch der harmloseste Grund für Arbeitsausfälle im Rathaus.
© picture alliance / dpa

Personalrat fordert „gute Arbeit“, denn

Krankenstand im Rathaus steigt

Die Fehlzeiten unter den gut 11 000 Mitarbeitern nehmen zu. Grund genug für den städtischen Personalrat, sich sehr intensiv um Gesunheitsförderung zu kümmern.

HANNOVER. „Gute Arbeit“ hat der städtische Gesamtpersonalrat zur Kommunalwahl gefordert – und damit den richtigen Riecher bewiesen. Gesundheitsförderung wird im Rathaus zu einem immer wichtigeren Thema. Die neuesten Zahlen aus dem Personaldezernat stimmen bedenklich: Die Fehlzeiten steigen.

Die Quote (die sich aus der Anzahl der Fehlstunden geteilt durch die zu leistende Arbeitszeit ergibt) ist im vergangenen Jahr auf 6,2 gestiegen – 0,2 Prozentpunkte mehr als 2015 oder 0,5 mehr als 2014. Damit liegt sie zwar unter den Vergleichsdaten des Deutschen Städtetages, ist aber nach wie vorn ein Ansporn für Karin Gödecke. „Wir müssen Steigerungen verhindern“, findet die Chefin des Gesamtpersonalrates (GPR).

Der Anspruch schlägt sich in Regelungen nieder. In allen Fachbereichen gilt eine Zielvereinbarung zur Gefährdungsanalyse. Überall laufen Gesundheitsprojekte und -seminare. den drei Kursen des Vorjahres sollen zehn in diesem Jahr folgen. Auch Lauftreffs und Rückenschule gehört zum Programm für die gut 11 000 Mitarbeiter..

Bei jeder Überprüfung von Arbeitsprozessen müssen neben Kriterien wie Organisation, Kosten, Abläufen zukünftig verpflichtend und gleichberechtigt gesundheitsfördernde Kriterien einbezogen werden. Dazu gehören Arbeitsklima (soziale Unterstützung), Entscheidungsspielräume. Führungsverhalten und Wertschätzung.

Ein probates Mittel auch zur Prävention sieht Gödecke in den Überlastungsanzeigen. „Bei uns gehen weniger ein als zunächst befürchtet“, sagt sie. „Die Hinweise geben rechtzeitig deutliche Hinweise, dass etwas verändert werden muss.“

Ein Großteil der Fehlzeiten, so Gödecke, sei psychosomatisch bedingt. „Stress, Arbeitsverdichtung, Termindruck und körperliche Belastung steigen.“ Die Verwaltungsspitze, allen voran OB Stefan Schostok und Personaldezernent Harald Härke, handelten konsequent: „Da, wo neue Aufgaben hinzukommen, sorgen sie für mehr Stellen.“

Deutlich machen sich die Fehlzeiten derzeit in der Dezernentenriege spürbar. Sozial- und Sportdezernentin Konstanze Beckedorf fällt seit Wochen durch die Folgen einer schweren Mittelohrentzündung aus.

Von Vera König


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