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Meine Stadt Kita-Gebühren: Eltern fühlen sich verschaukelt
Hannover Meine Stadt Kita-Gebühren: Eltern fühlen sich verschaukelt
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19:16 13.03.2017
WERTVOLL: Es gibt immer mehr Kita-Plätze, aber diese werden für viele Eltern auch immer teurer. Quelle: Julian Stratenschulte
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Hannover

„Erst danach können wir den Eltern, deren Kinder ab August neu zu uns kommen, die Betreuungsverträge zum Unterschreiben geben“, so Valerica Bialoskorski, Leiterin des Awo-Kindergartens Kapellenbrink (Groß-Buchholz). „Es ist das falsche Signal an Familien. Ich mag mir gar nicht die Folgen ausmalen. Möglich, dass Familien, deren Einkommen schon jetzt kaum reichen, ihre Kinder ganz Zuhause lassen.“ Der Kita-Stadtelternrat befürchtet zudem, dass die Mehreinnahmen nicht in den Kitas ankommen werden, die Qualität also unverändert bleibt.

Nach eigenen Angaben will die Stadt mit der neuen Gebührenstaffelung Gutverdiener zur Kasse bitten. Doch als Gutverdiener gilt demnach bereits, wer als vierköpfige Familie monatliche Nettoeinnahmen von 3141 Euro hat. Wer das verdient, fällt in die höchste Beitragsstufe. Und da kosten zwei Kita-Kinder in Vollzeitbetreuung statt bisher 396 Euro dann 487 Euro - ein Plus von 23 Prozent.

Mehr in der Dienstagsausgabe der NP.

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