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Meine Stadt Kirchtürme in Hannover: Rettungswesten für Solidarität
Hannover Meine Stadt Kirchtürme in Hannover: Rettungswesten für Solidarität
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17:47 14.04.2019
LEUCHTET: Die Rettungsweste an der Aegidienkirche.
Hannover

Seit Sonntag hängen an hannoverschen Kirchtürmen Dinge, die eigentlich auf ein Schiff gehören: Rettungswesten. Denn „Kirche trifft Seebrücke Hannover“ – das ist eine Aktion, die auf die Solidarität mit Geflüchteten, der Trauer um auf der Flucht gestorbene Menschen verweisen soll.

Auch an der Aegidienkirche hängt eine Weste, „dort ist sie besser zu sehen als oben an der Marktkirche“, sagt Marktkirchenpastorin Hanna Kreisel-Liebermann. Sie sagt auch: „Menschen aus der Seenot zu retten, ist uraltes Seerecht, das kann man nicht mal eben aushebeln, weil einem das unangenehm ist.“

Genau dies aber passiert zur Zeit in Europa. Diese Abschottungspolitik findet die Pastorin „ganz gruselig“. Und „unerträglich“ die Argumentation, „dass immer mehr Menschen kommen würden, je mehr man retten würde. Das ist zynisch und populistisch“. Leute hätten Gründe zu fliehen: „Schauen wir nach Mosambik, da trifft der Klimawandel die Ärmsten der Armen.“

Am Sonntag durften 62 aus Seenot gerettete Menschen vom Rettungsschiff „Alan Kurdi“ an Land gehen, 26 nimmt Deutschland auf. Dafür Druck gemacht hat die Initiative „Seebrücke“, der sich mittlerweile fast 50 Gemeinden und Städte angeschlossen haben, die Geflüchteten einen „sicheren Hafen“ gewährt. Darunter ist auch Hannover.

Von Petra Rückerl

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