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SUCHE NACH KINDERSCHÄNDER: Die Polizei verteilte am Sonnabend Flyer.  Foto: von Ditfurth

SUCHE NACH KINDERSCHÄNDER: Die Polizei verteilte am Sonnabend Flyer. Foto: von Ditfurth© Philipp von Ditfurth

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Berenbostel

Kinderschänder: Polizei macht Zeugenaufruf

Auf der Suche nach dem Kinderschänder von Berenbostel (Garbsen) lässt die Polizei nichts unversucht. Am Sonnabend richteten die Ermittler einen Zeugenaufruf an die Bewohner des Heimatortes des Jungen (5), der vor einer Woche von einem unbekannten Sextäter verschleppt, missbraucht und ausgesetzt worden war (NP berichtete).

Garbsen. An der Liebermannstraße, wo der Verbrecher das Kind in seinen Geländewagen gelockt hatte, verteilten die Beamten 1000 Flyer, mit denen sie an Zeugen appellieren, sich zu melden. Fahndungsplakate ließen sie zudem in den Fenstern von Geschäften an der Straße Rote Reihe aufhängen.

Knapp 20 Beamte waren unterwegs und steckten die Handzettel in Briefkästen an der Liebermannstraße. Auf den Flyern ist die Kleidung zu sehen, die der Fünfjährige trug, als der Täter ihn entführte - und das Fahrrad des Kleinen. Die Fahnder hoffen, dass Zeugen die Gegenstände mit dem Geländewagen (Metallic-Lackierung, vermutlich champagnerfarben) in Verbindung bringen können und sich melden. „Jedes noch so kleine Detail kann für uns wichtig sein. Es kann das Puzzleteil sein, das am Ende wichtig ist“, sagt Polizeisprecherin Petra Holzhausen.

Mit diesem Flyer sucht die Polizei Zeugen.

Den Zeugenaufruf unterstützen nahezu alle Berenbosteler. Alles könnte zur Ergreifung des Kinderschänders führen, sagt Anwohnerin Anna Godzik (62): „Vielleicht ist es eine Kleinigkeit, die es bringt.“ Murat Yayan (20) und Tahir Bartan (18) wünschen sich ein Phantombild vom Täter: „Den würden wir im Viertel selbst suchen“, versichern die beiden. „Man muss alles versuchen“, glaubt Rentner Frie-drich Jänicke (67). In der Kneipe Verwolf, die sich unweit der Stelle befindet, wo der Junge verschwand, hat die Polizeiaktion ausschließlich Fürsprecher. Mitarbeiter Marko Kerkmann (43): „Je mehr gemacht wird, desto besser.“

Auch in Sahlkamp/Vahrenheide verteilte die Polizei Flyer - an der Weimarer Allee hatte der Täter den Jungen nach dem Missbrauch ausgesetzt. Hinweise unter Telefon 05 11/109 55 55.


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