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Meine Stadt KRH investiert 200 Millionen
Hannover Meine Stadt KRH investiert 200 Millionen
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15:11 13.03.2017
Hannover, Klinikum Grossburgwedel ;(Foto Christian Behrens)Veroeffentlichung nur bei Namensnennung und Honorar !Foto: Christian BehrensKontakt: 0177-9376876mail@christianbehrens.de
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Das Klinikum Region Hannover (KRH) stellt die Weichen für die Zukunft. Der Aufsichtsrat hat gestern einem Förderantrag für die Krankenhäuser in Burgwedel und Lehrte zugestimmt. Erstmals liegen Zahlen für den Neubau des Krankenhauses in Großburgwedel auf dem Tisch. „Wir planen am Standort Großburgwedel ein neues Krankenhaus mit 372 Betten“, so KRH-Sprecher Steffen Ellerhoff. Das Investi-tionsvolumen liegt nach ersten Schätzungen bei 135 Millionen Euro.

Für Lehrte planen die KRH-Chefs einen Erweiterungsbau. Darin sollen sich 40 stationäre und 22 rehabilitative Betten befinden. Ein tagesklinische Reha-Einheit werde das künftige altersmedizinische (geriatrische) Zentrum vervollständigen, so KRH-Sprecher Ellerhoff. In Lehrte müssen nach groben Schätzungen 17 Millionen Euro investiert werden.

Als dritter Baustein im KRH Ost steht der Ausbau des Agnes-Karll-Krankenhauses in Laatzen zum endoprothetischen Zentrum. Ein Kostenvolumen für Umbauten wurde gestern nicht genannt. „Ich bin sehr froh, dass wir das Unternehmen weiterentwickeln können. Endlich können wir wieder aus eigener Kraft investieren“, so der Regionspräsident und KRH-Aufsichtsratsvorsitzende Hauke Jagau (SPD).

Bei der Region hofft man nun beim Land auf Fördergeld. Ob es eine Unterstützung gibt und wie hoch sie ausfallen könnte, ist derzeit noch ungewiss. Das KRH hat aber durch das Medizinkonzept Überkapazitäten abgebaut. Das spricht für eine Landesförderung. So unterstützt das Land die Sanierung des Robert-Koch-Krankenhauses in Gehrden mit 80 Millionen Euro. Das hatte Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) angekündigt. Auch in den Neubau des Siloah-Krankenhauses sind 96 Millionen Euro vom Land geflossen. Ein wesentlicher Grund dafür war: Ins Siloah wurden das Heidehaus und das Oststadtkrankenhaus integriert.

Laut Wirtschaftsplan erwirtschaftet das Unternehmen 2017 nach Jahren des Defizits wieder einen Gewinn. Mehr als 60 Millionen Euro fließen in diesem Jahr in moderne Medizintechnik, Patientenunterbringung und Personal. So sollen 154 Fachkräfte eingestellt werden.

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