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Meine Stadt Job weg: Im Üstra-Einsatz mit NS-Tattoo
Hannover Meine Stadt Job weg: Im Üstra-Einsatz mit NS-Tattoo
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15:10 29.08.2017
   Quelle: privat
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Hannover

Schwarzes Hose, schwarzes T-Shirt mit dem Aufdruck der Sicherheitsfirma Protec – eigentlich nichts einzuwenden gegen den Auftritt eines jungen Mannes, der im Auftrag der Üstra unterwegs war. Bis auf das Tattoo an seinem Unterarm, einem Totenkopf mit gekreuzten Knochen im Hintergrund.

Das Tattoo ist das (inzwischen verbotene) Zeichen einer NSDAP-Schutzstaffel. Wer damit auffällt, kann wegen des Verwendens von Symbolen verfassungsfeindlicher Organisationen angezeigt werden.

Ein Üstra-Gast fotografierte das Tattoo; er wandte sich an die NP. Auf deren Hinweis haben die Üstra und ihr Tochterunternehmen Protec sofort reagiert. „Wir haben uns von dem Mann getrennt“, sagt Udo Iwannek, Sprecher des Verkehrsunternehmens.

Der Mann war seit 2016 bei einem Subunternehmen der Protec beschäftigt. Er hatte eine Anmeldung als Wachmann bei der Stadt vorgelegt und bislang langärmliche Oberbekleidung getragen. Die Üstra hat keine Anzeige erstattet, aber den Arbeitgeber informiert.

Von Vera König

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