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Stadtbahn

Jagau und Bode suchen Lösung für die D-Linie

Der Konflikt um die Landeszuschüsse für den Ausbau der D-Linie wird jetzt zur Chefsache. Regionspräsident Hauke Jagau (SPD) trifft sich mit Verkehrsminister Jörg Bode (FDP).

Hannover. Dessen Staatssekretär Oliver Liersch hatte schriftlich angedeutet, das Land werde nur Geld für die Hochbahn-Lösung geben. „Eine Förderung einer unwirtschaftlichen Variante ist nicht möglich“.

Bevor die Position des Landes nicht ganz eindeutig ist, wird die Regionsversammlung auch keine Bürgerbefragung zur Entscheidung Hochbahn oder Niederflur beschließen. Das sollte eigentlich am 15. Mai geschehen. Die regionsweite Abstimmung (auf die sich SPD und Grüne wegen ihrer unterschiedlichen Positionen zur Nahverkehrsentscheidung verständigt hatten) war vorgesehen für den Herbst, wahrscheinlich September.

Im Gespräch mit der NP sagte Jagau gestern, zunächst wolle er mit Bode sprechen. Dann müsse die Expertise über die Wirtschaftlichkeit der Niederflurlösung vorliegen. Um überhaupt Geld in diesem Förderzyklus zu erhalten, sei der fertige Antrag ans Land bis zum Mai 2013 zwingend. Jagaus Einschätzung zum Sinn einer Bürgerbefragung: „Nur, wenn das Ergebnis umsetzbar ist.“

Dass derzeit kaum ein anderes kommunalpolitisches Thema so leidenschaftlich diskutiert wird, erlebt auch Hannovers CDU. Sie macht morgen Abend das Konzept für die Stadtbahnlinie 10 zwischen Ahlem und der Innenstadt zum Thema eines Parteitags im Freizeitheim Ricklingen (Beginn 18 Uhr, öffentlich).

„Das Interesse ist so groß, dass sich mehr Gäste als Delegierte angemeldet haben“, berichtet Parteichef Dirk Toepffer. Auch Lindens Bezirksbürgermeister Rainer-Jörg Grube (Grüne) hat eine Gast-Einladung erhalten. Der Befürworter der Niederflurtechnik weiß allerdings noch nicht, ob er sie annimmt. CDU und SPD im Bezirksrat hatten ihm im Zusammenhang mit dem D-Linien-Streit eine Diffamierung des Üstra-Vorstandes vorgeworfen. CDU-Fraktionschef Christian Eggers regte sogar Grubes Rücktritt an.

„Die D-Linie mobilisiert ungemein“, so Toepffer. Der Parteitag sei im Internet vorbereitet worden. In hunderten von E-Mails würden die unterschiedlichen Konzepte diskutiert und um Unterstützung geworben. Weil laut Parteistatut auch die Gäste Rederecht auf dem Parteitag haben könnten, wird die Diskussion morgen garantiert sehr lange dauern.


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