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Meine Stadt Initiative will Skater-Platz für Anfänger im Georgengarten
Hannover Meine Stadt Initiative will Skater-Platz für Anfänger im Georgengarten
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20:27 20.06.2018
Der Skater-Nachwuchs sucht einen neuen Platz. Quelle: Behrens
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Hannover

Der kleine Nachwuchs flitzt mit seinen Brettern und Rollern bereits über die alte Skater-Anlage im Georgengarten gegenüber der Leibniz-Universität. Doch so richtig Spaß macht es ihnen nicht. „Hier kannst du eigentlich nur einmal rauf und runter fahren“, sagt Detlef Rehbock, „mehr ist nicht möglich.“

Der Organisator der Skate by Night wünscht sich einen vernünftigen Skater-Platz, auf dem Anfänger ihre erste Tricks machen können und hat dafür die Initiative „Pro Skate-Kids-Area“ gegründet. Nach eigenen Angaben unterstützen 500 Menschen die Idee – darunter Ex-Skater, aber auch Eltern, die ihre Kinder gerne irgendwo sicher fahren lassen würden. 

Zwei Hügel für Skater-Platz?

Gerade dies sei derzeit nicht möglich, erklärt Rehbock: „Wenn du dich auf dem Asphalt hinlegst, reißt du dir alles auf.“ Dazu komme noch das aus Sicht von Rehbock deplatzierte Rail – eine Edelstahl-Stange auf der Skateboarder Tricks machen können. „Da kann sich ein Anfänger böse verletzen.“ 

Und genau das soll auf der neuen Anlage vermieden werden. Insbesondere Kinder, die sich zum ersten Mal auf ihr Brett trauen, sollen sich auf dem Skater-Platz wohlfühlen. „Es ist wichtig, dass es sowas gibt, denn an anderen Orten wirst du von den Großen einfach umgefahren“, sagt Jannis Jobke, Sozialarbeiter im Anerkennungsjahr in der künftigen Skatehalle in der Nordstadt.

Die Pläne der Gruppe sehen einen zweiten Hügel auf der Gegenseite vor, einen neuen Asphalt und kleinere Spielereien. Die Kosten für eine Sanierung schätzt die Initiative auf etwa 60.000 bis 80.000 Euro. Bezahlen soll das die Stadt, denn Eigentümerin der Fläche ist die Verwaltung der Herrenhäuser Gärten – mit der es bald erste Gespräche geben soll. „Spielplätze werden doch auch saniert, warum keine Skater-Plätze?“, betont Rehbock.

Zu den prominenten Unterstützern der Initiative gehört der hannoversche Rapper Spax: „Ich möchte einfach, dass mein Sohn auf einer sicheren und ansprechenden Anlage fährt.“

Sascha Priesemann

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