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Bundespolizeiinspektion am Hauptbahnhof Hannover.© dpa

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Hilfe

Immer mehr Bundespolizisten aus Hannover in den Süden

Hilfe für gestresste Kollegen: Diverse Beamte der Bundespolizeiinspektionen Flughafen und Hauptbahnhof sowie der Direktion Hannover (List) unterstützen derzeit Bundespolizisten beim Flüchtlings-Einsatz in Süddeutschland.

Hannover. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) fürchtet, dass bald noch mehr Kräfte aus dem Raum Hannover in den Süden verlegt werden - und das nicht unbedingt wie bisher auf freiwilliger Basis.

Mit Polizisten, Dienstfahrzeugen, Telefonen und weiterem Material - laut Jörg Ristow, Sprecher der Direktion an der Möckernstraße, helfe man den Kollegen im Süden so gut es geht. Beispielsweise seien Teile der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit (eine Art Bereitschaftspolizei) verlegt worden.

„Auch bei uns gibt es Kollegen, die Dienststellen in Süddeutschland unterstützen“, sagt Martin Ackert, Sprecher der Bundespolizeiinspektion im Hauptbahnhof, und fügt hinzu: „Die Hilfe läuft schon seit Beginn der Flüchtlingswelle.“

Auch Beamte der Inspektion am Flughafen Hannover haben sich auf freiwilliger Basis für einige Monate abordnen lassen, sagt Sprecher Frank Steigerwald. Hintergrund sei eine Anfrage des Bundespolizeipräsidiums Potsdam an alle Dienststellen.

Beamte vom Airport Hannover seien jetzt unter anderem im Bereich Rosenheim (Oberbayern) eingesetzt. Sprecher Steigerwald betont in diesem Zusammenhang: „Natürlich verbleiben auf allen hiesigen Dienststellen ausreichend Kräfte.“

Eine Aussage, die Martin Schilff, Vorsitzender der Direktionsgruppe Hannover der Gewerkschaft der Polizei, kritisch sieht: „Auch aus Hannover werden wir mutmaßlich weitere Kräfte abgeben müssen.“ Schilff befürchtet, dass der Schichtrhythmus in dann personell ausgedünnten Abteilungen von derzeit etwa acht auf zwölf Stunden umgestellt werden müsse: „Das könnte auf Kosten der Aufgabenerfüllung gehen. Es könnte sein, dass dann nicht mehr jede Dienststelle rund um die Uhr besetzt werden kann.“


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