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Hannover Meine Stadt Busse und Bahnen kommen an beim Kunden
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13:29 12.09.2018
KOMMT AN: Busse und Bahnen im GVH-Verkehrsverbund haben im ersten Halbjahr 2018 mehr als 101 Millionen Fahrgäste im Nahverkehr transportiert. Quelle: Heidrich
HANNOVER

Busse und Bahnen bleiben im Nahverkehr ein attraktives Verkehrsmittel. Im ersten Halbjahr dieses Jahres fuhren im Großraum-Verkehr Hannover (GVH) 101,5 Millionen Fahrgäste – ein Plus von 2,3 Prozent im Vergleich zu den ersten sechs Monaten 2017. Zum Verkehrsverbund GVH gehören neben Üstra und Regiobus auch die DB Regio sowie die privaten Anbieter Metronom und Erixx. Bei den Berufspendlern konnte der GVH sogar um sieben Prozent zulegen. Auch, weil immer mehr Firmen ihrer Belegschaft die im Vergleich zu normalen Monatskarten günstigeren GVH-Mobilcards im Firmen-Abo oder Sammelbesteller-Abos anbieten, so der Verbund.

Positive Entwicklung ebenso bei den Tarifprodukten für Azubis und Jugendliche, denn dort steigerte der GVH die Fahrgastzahlen um 7,8 Prozent. Aus Sicht des Verkehrsverbundes ist ein Hauptgrund die neue GVH-Sparcard oder „Jugend-Netzkarte“, mit der Jugendliche und Freiwilligendienst-Leistende für 15 Euro im Monat im gesamten GVH-Gebiet fahren können. In Zahlen ausgedrückt: Diese Karte verkaufte der GVH in den ersten sieben Monaten des Jahres rund 150000 mal.

„Die gute Nahverkehrsqualität kann die Fahrgäste in der Region Hannover überzeugen, trotz Warnstreik bei der Üstra und einem durchgehend trockenen Sommer“, bilanzierte Ulf-Birger Franz, Vorsitzender des GVH-Verbundausschusses und Verkehrsdezernent der Region Hannover.

Auf einem guten Weg sieht sich der GVH ebenso bei der seit dem 1.August bestehenden Möglichkeit, Karten online über die Mobilitäts-App der Deutschen Bahn zu erstehen. Im ersten Verkaufsmonat habe man schon rund 10.000 GVH-Tickets auf diese Weise abgesetzt. „Diese Zahlen unterstreichen, dass wir im GVH mit der Strategie, mehr und mehr auf den digitalen Vertrieb zu setzen, auf dem richtigen Weg sind“, so GVH-Geschäftsführer Ulf Mattern.

Bei den Sozialtarifen erzielte der GVH unterm Strich keine auffälligen Steigerungen im ersten Jahreshalbjahr. Das erklärt der Verbund damit, dass das durch die Region Hannover mitfinanzierte Angebot inzwischen bei der Zielgruppe weit verbreitet sei.

Durch die Vereinfachung der GVH-Tarife ab Januar 2020 erhofft sich der Verbund perspektivisch weiteres Wachstum: Aus den bisher drei Zonen für Tickets und vier Zonen bei Fahrkarten für Stammkunden (Cards) werden dann einheitlich drei Zonen. „Wir werden zudem weitere Vereinfachungen im GVH-Tarifsystem prüfen und umsetzen“, so Mattern.

 

Von Andreas Voigt

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