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IGS SÜDSTADT: Info-Veranstaltung mit Dezernentin Rzyski über die Zukunft des Erweiterungsbaus.

IGS SÜDSTADT: Info-Veranstaltung mit Dezernentin Rzyski über die Zukunft des Erweiterungsbaus.
 © Katrin Kutter

Hannover

IGS Südstadt: Stadt war sich zu sicher

Da lief wohl etwas schief. Die Stadt gab zu, dass sie bei den Plänen für den Ausbau der IGS Südstadt nicht frühzeitig auf die Drohungen der Anwohner reagiert hatte. Die Suche nach Räumen für die vielen Südstadt-Schüler läuft bereits. Der Ausbau sei weiterhin geplant, teilte die Stadt ebenfalls mit.

Hannover.  Die Entscheidung war für Schüler und Eltern ein Schock: Ende Januar stoppte das Verwaltungsgericht den Ausbau der IGS Südstadt. Anlieger waren dagegen per Eilantrag vorgegangen. Gestern Abend erklärte die Stadt bei einer Info-Veranstaltung in der Turnhalle der Schule, wie es nun weitergehen soll. An der Entscheidung, dass die IGS erweitert werden solle, werde sich „nichts ändern“, versprach Bildungsdezernentin Rita Maria Rzyski.

Das war für viele der rund 120 Besucher, vor allem Eltern der Schüler waren gekommen, eine wichtige Botschaft. Allerdings musste Rzyski auch einräumen, dass es nun „deutlich schwieriger“ werde, diese Pläne umzusetzen.

Selbst wenn der günstigste Fall eintreten sollte, dass das Oberverwaltungsgericht Lüneburg in den nächsten Monaten das Urteil des Verwaltungsgerichts in Hannover kippt, droht eine Verzögerung von Sanierung und Erweiterung der Schule am Altenbekener Damm um mindestens ein halbes Jahr. Denn für das Vorhaben müssten jetzt bereits 26 Bäume gefällt werden. Das ist wegen des Urteils nicht möglich. Erlaubt wird es dann laut Baumschutzsatzung erst wieder ab November sein. Außerdem geht die Stadt davon aus, dass einige Baufirmen abspringen werden.

„Wütend“ zeigte sich ein Besucher der Veranstaltung darüber, dass die Stadt nicht frühzeitig den Bebauungsplan so geändert hat, dass eine Klage keine Chanc­e gehabt hätte. Schließlich hatten Anwohner schon vor längerer Zeit gesagt, gegen das Vorhaben gerichtlich vorzugehen. Man habe sich „schlicht nicht vorstellen können“, dass das Gericht so entscheiden würde, sagte Stadtplaner Hans-Heiner Schlesier.

Nun solle aber ein rechtssicherer Bebauungsplan aufgestellt werden, auf dessen Basis die Schule in jedem Fall erweitert werden kann. Schon heute wird die Verwaltung dazu dem Bauausschuss eine Drucksache vorlegen. Ein Verfahren, das allerdings rund zwei Jahre dauern wird.

Derzeit sucht die Stadt nach Räumen außerhalb des bisherigen Schulgebäudes, um die wachsende Zahl an Schülern unterbringen zu können. Das ist aus Sicht von Schulleiterin Julia Grunewald auch dringend notwendig. Der jetzige Zustand sei „nicht akzeptabel“.

Von C. Bohnenkamp


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