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Meine Stadt Hygienebarometer kommt
Hannover Meine Stadt Hygienebarometer kommt
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00:15 27.04.2017
Vorbild Nordrhein-Westfalen: Dort gibt es bereites ein Hygienebarometer. Es ist allerdings rechtlich umstritten. Quelle: dpa
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Hannover

„In Kürze“ sollen Kunden in Hannover und Braunschweig an einem „Hygienebarometer“ erkennen, wie sauber in einer Gaststätte oder in einem Lebensmittelgeschäft gearbeitet wird. Landwirtschaftsminister Christian Meyer (Grüne) will die Pläne heute vorstellen. Bereits gestern gabs Kritik von der Industrie- und Handelskammer Niedersachsen (IHKN).

Nach einer „mehrmonatigen Pilotphase“, so das Ministerium, soll die Kennzeichnung in ganz Niedersachsen in der Gastronomie, in Bäckereien und Fleischereien, aber auch im Lebensmitteleinzelhandel oder in Kantinen geben.

Ziel sei eine „anschaulichen Darstellung von Kontrollergebnissen der Lebensmittelüberwachung“. Aus der viel diskutierten „Hygieneampel ist beim Ministerium inzwischen ein Hygienebarometer geworden. Ähnliche Ideen gibt es in Nordrhein-Westfalen. Minister Meyer hatte ursprünglich gehofft, beim Start auch schon Celle dabei zu haben, das hat offenbar nicht geklappt.

Die Industrie- und Handelskammer Niedersachsen warnte gestern vor dem Barometer. Für den Verbraucher sei es nicht hilfreich, Verstöße auf eine einfache Symbolik zu reduzieren. „Denn dann würde ein Symbol unterschiedslos die Beanstandung wegen abgelaufener Lebensmittel und die gesprungene Fliese im Küchenbereich kennzeichnen“, sagte Hauptgeschäftsführerin Susanne Schmitt. Das könne beim Verbraucher zu einem falschen Bild führen.

Die IHKN kritisierte außerdem, dass in den verschiedenen Ländern einen Flickenteppich von Symbolen gebe, der nicht zu durchschauen sei.

Von VON DIRK ALTWIG

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