Navigation:
Die Demonstranten treten den Rückzug an.

Die Demonstranten treten den Rückzug an.© dpa

Aktuell

Hooligan-Demo in Hannover - hier der Live-Ticker

Bis zu 5000 Polizisten, Tausende Hooligans: Sonnabend herrschte in Hannover Ausnahmezustand. Lesen Sie den Verlauf des Tages hier in unserem Live-Ticker nach.

Sonnabend, 19.46 Uhr: Es kehrt langsam Ruhe ein. Allerdings haben linke Gruppierungen aus Hannover noch vor, etwas auf sich aufmerksam zu machen. In welcher Form auch immer.

Polizisten begleiten die Hamburger Linken zum Metronom.

Sonnabend, 19.23 Uhr: In der Passarelle haben sich 120 Linke aus Hamburg versammelt. Die Polizei ist sofort zur Stelle, kesselt die Gruppe ein und begleitet sie zum Bahnsteig. Dort steigen alle in den Metronom mit der Aufschrift "Ruhewagen". Abfahrt in Richtung Heimat.

Sonnabend, 17.36 Uhr: Vorläufige Bilanz der Bundespolizei: Es gab 3000 Hogesa-Teilnehmer und bis zu 6000 Gegendemonstranten. 916 Hooligans waren mit der Bahn angereist. Bei der Auseinandersetzung im Hauptbahnhof am Gleis 8 waren Hooligans aus Rostock und St. Pauli  aneinandergeraten. Den Beamten gelang es, die Konfliktparteien zu trennen und sie in den Zug Richtung Uelzen zu setzen - unter Polizeibegleitung im Zug.
Die Bundespolizei ist im Bahnhof weiterhin mit einem massiven Aufgebot vertreten, um versprengte Gruppen von Linken und Rechten voneinander fern zu halten. "Der Einsatz ist noch lange nicht beendet und wird wohl noch lange in die Nacht andauern", sagte Bundespolizeisprecher Martin Ackert zu NP-Reporterin Britta Mahrholz.

Sonnabend, 17.14 Uhr: Bei der Auseinandersetzung zwischen Linken und Polizisiten an der Bahnhofstraße waren offenbar auch einige Hogesa-Teilnehmer dabei. Etwa 100 Beamte trennten die beiden Lager voneinander.

Sonnabend, 16:50 Uhr: Unsere Reporter melden weiterhin vereinzelte Auseinandersetzungen von linken Demonstranten mit der Polizei. So soll es unter anderem Randale an der Bahnhofstraße (Höhe Galeria Kaufhof) gegeben haben, wobei eine Teilnehmerin aus einer Gruppe von etwa 20 Personen mit einer Flasche geworfen soll - woraufhin sie von Polizisten zu Boden gedrückt wurde.

Sonnabend, 16:44 Uhr: Die Polizei hat die Abriegelung des Bahnhofs wieder aufgehoben, er ist frei passierbar. Die Hogesa-Teilnehmer sind laut unserer NP-Reporter offenbar nahezu komplett abgereist.

Sonnabend 16:12 Uhr: Hannovers Polizeipräsident Volker Kluwe zieht gegenüber der NP eine positive Bilanz des Einsatzes: "Ich bin zum jetzigen Zeitpunkt sehr zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltungen, dass sie friedlich geblieben sind und es keine Personen- und Sachschäden gab."

Sonnabend, 16:07 Uhr: Die Polizei hat den Hauptbahnhof komplett mit Sperrgittern abgeriegelt, meldet NP-Reporter Florian Petrow. Es können nur noch Menschen aus dem Gebäude heraus, aber niemand mehr hinein. Nach Informationen unseres Reporters begründet die Polizei die Maßnahme mit einer Rangelei im Bahnhof im Bereich der Gleise 7 und 8.

Sonnabend, 15.38 Uhr: Die Abreise der Hogesa-Busse verzögert sich. Grund: Eine Gruppe von linken Gegendemonstranten blockiert die Straße an der Hamburger Allee/Ecke Celler Straße. Die Polizei rückt mit einem massiven Aufgebot an, auch mit Reitern. Aus der Gegenrichtung nähern sich Hogesa-Teilnehmer.
Unterdessen wächst auch das Polizeiaufgebot an der Oper, wo sich linke Demonstranten "ein Katz- und Mausspiel mit der Polizei" liefern, wie NP-Reporter Florian Petrow berichtet.

Sonnabend, 15.26 Uhr: Die Hogesa-Teilnehmer verlassen "in geordnetem Abmarsch" (NP-Reporterin Britta Mahrholz) das ZOB-Gelände. In Aufrufen wird mitgeteilt, dass die Busse zur Abfahrt bereitstehen. "Dass alles friedlich geblieben ist, ist einem sehr gut organisierten Polizeikonzept zu verdanken", sagt unsere Reporterin: "Die Hooligans haben gemerkt, dass sie hier null Chance auf Krawall haben." NP-Reporter Tobias Welz berichtet: Ein Sprecher der linken Gegendemonstranten auf der anderen Seite der Hochstraße warnt über Lautsprecher: "Es laufen größere Gruppen Hooligans rum. Geht noch nicht zum Bahnhof. Nehmt das ernst. Damit niemand was passiert."

Die Polizei schirmt die linken Gegendemonstranten an der Hochstraße ab.

Sonnabend, 15.20 Uhr: Die Geschäftsleute bekommen die Folgen der Demonstrationen zu spüren. Eine Mitarbeiterin im Mövenpick-Restaurant beklagt gegenüber NP-Reporter Fabian Wenk, dass alle Reservierungen für heute abgesagt wurden.

Sonnabend, 15.15 Uhr: Nachtrag von der "Bunt statt Braun"-Gegendemo. Regionspräsident Hauke Jagau hatte an die Teilnehmer appelliert, Rechtsextremismus im Alltag entgegenzutreten. ""Seid wachsam bei latent rassistischem Gedankengut, sprecht mit den Alten, den Jungen, den Nachbarn." Avni Altiner vom muslimischen Landesverband sagte, die Schura distanziere sich von Extremismus. Meinungsfreiheit gehöre zu den Grundsätzen des Islam. Altiner betonte: "Die Schura bekennt sich zum Grungesetz, wir kämpfen gemeinsam für den demokratischen Staat." Letzte Rednerin an der Goseriede war Maren Kaminski von der Gewerschaft GEW. Sie lobte die Fan-Demo vor der HDI-Arena: "Hooligans haben mit Fußballkultur nichts zu tun!"

Sonnabend, 15.04 Uhr: Die Hogesa-Kundgebung am ZOB ist offenbar offiziell aufgelöst, wie unsere Reporter berichten. In Hochstraßenbereich am Casino befinden sich aber noch viele Hooligans. Sie skandieren weiter ihre Sprüche, berichtet NP-Kollegin Britta Mahrholz. Dabei schwingen sie ihre Fäuste in Richtung der linken Gegendemonstranten, die weiterhin auf der anderen Seite der Hochstraße stehen und laut kurdische Musik spielen.

Sonnabend, 14.30 Uhr: Mehrere Hundert Linke haben sich hinter der Raschplatzhochstraße auf Seite der Lister Meile versammelt. Das bestätigt jetzt NP-Reporterin Britta Mahrholz. Auf der anderen Seite der Hochstraße am ZOB stehen die Hooligans. Beide Seiten versuchen, sich gegenseitig zu provozieren: Die Linken spielen laute orientalische Musik, die Hogesas skandieren weiter ihr "Wir wollen keine Salafistenschweine". Die Polizei steht dazwischen und trennt die beiden Gruppen voneinander. "Die Beamten haben die Lage absolut im Griff", betont unsere Reporterin.

Sonnabend, 14.10 Uhr: Mehrere hundert Hogesas bewegen sich Richtung Bahnhof und wollen Hannover mit Zügen verlassen. Dasbestätigt die Bundespolizei unserer NP-Reporterin Britta Mahrholz. Auf der anderen Seite des ZOB bewegen sich mehrere hundert Hooligans Richtung Raschplatz-Hochstraße, wo zahlreiche linke Gegendemonstranten vermutet werden. 

Am ZOB scheint sich die Lage zuzuspitzen.

Sonnabend, 14.06 Uhr:  Mehrere Hundert Hogesa-Anhänger versuchen Richtung Bahnhof-Hintereingang zu ziehen. Erste behelmte Polizisten marschieren auf. Gerüchte kursieren, dass mehrere Hundert Linksdemonstranten von der anderen Seite Richtung Raschplatz-Hochstraße strömen.

Sonnabend, 14.04 Uhr: Der Zug der Gegendemonstranten trifft am Weißekreuzplatz ein. Rund 20 Flüchtlinge sind im Sudanesen-Camp.

Sonnabend, 13.57 Uhr: Am ZOB versuchen etwa 50 bis 60 Hooligans, gezielt das Gelände Richtung Ernst-August-Platz zu verlassen, berichtet NP-Reporterin Britta Mahrholz. Die Polizei untersagt die Aktion und baut binnen Sekunden Absperrgitter auf.

Sonnabend, 13.54 Uhr: Die Gegendemonstranten versuchen einen Durchbruch an der Berliner Allee, der aber von der Polizei zurückgeschlagen wird. Flaschen aus Plastik fliegen. Ein weiterer Durchbruchversuch wird verhindert. Ein Böller explodiert. Polizeipferde sind im Einsatz, zehn Polizeihunde bellen wild. "Entspannt sieht anders aus", meldet NP-Reporter Tobias Welz.

Sonnabend, 13.49 Uhr: Der Gegenprotestzug zieht rechts in die Osterstraße, links in die Baringstraße, über den Goetheplatz an der Börse lang in die Theaterstraße.

Sonnabend, 13.46 Uhr: 3000 Hogesa-Anhänger befinden sich laut Polizei inzwischen am ZOB. Von der Bühne erfolgt der Aufruf an die Polizei, den angeblich auf die Teilnehmer gerichteten Wasserwerfer abzuziehen und aufzuhören, die Masse zu provozieren. Das berichtet NP-Reporterin Britta Mahrholz.

Sonnabend, 13.19 Uhr: Der Gegenprotestzug hält vorm Kaufhof zur ersten Kundgebung an. "Helme ab", fordern die Demonstranten von der Polizei. Der Zug reicht vom Kaufhof bis zum Steintorplatz und biegt dann links ab in die Karmarschstraße.

Tausende demonstrieren in der City gegen Hogesa

Sonnabend, 13.15 Uhr: Der erste Redner auf der Hogesa-Bühne am ZOB hat seinen Beitrag beendet. "Er verbreitet die bekannten islam- und linkenfeindlichen Hassparolen", berichtet NP-Reporterin Britta Mahrholz. Sein Schlusswort: "Wir werden immer mehr. Wir sind eine Massenbewegung." Das Publikum skandiert: "Wir sind das Volk!"

Sonnabend, 13.02 Uhr: Der Protestzug am Steintor setzt sich in Bewegung, beobachtet NP-Reporter Tobias Welz. Sprechchöre beginnen wie "Für die Freiheit, für das Leben, Nazis von der Straße fegen!"

Innenminister Pistorius spricht bei der Gegenkundgebung an der Goseriede.

Sonnabend, 13.04 Uhr: Innenminister Boris Pistorius hatte die Demonstranten an der Goseriede um Besonnenheit gebeten, wie NP-Reporter Dirk Altwig berichtet. Der Minister: ""Lasst euch nicht provozieren, bleibt friedlich, sorgt dafür, dass alle Polizistinnen und Polizisten heute unverletzt nach Hause kommen." Regionspräsident Hauke Jagau appellierte an die Teilnehmer, Rechtsesxtremismus entgegenzutreten: "Seid wachsam bei latent rassistischem Gedankengut, sprecht mit den Alten, den Jungen, den Nachbarn."

Auch linke Aktivisten aus dem Schwarzen Block demonstrieren am Steintor.

Sonnabend, 12.43 Uhr: Die Demonstranten am Steintor wollen auch die Zaungäste des "bürgerlichen Lagers" ansprechen: "Symbolisches Bratwurstessen hat selten was geholfen. Reiht euch bei uns ein und geht mit", tönt es aus einem Lautsprecher, wie NP-Reporter Tobias Welz berichtet.

Sonnabend, 12.36 Uhr: Die Polizei hat Auflagen erlassen, nach dem der Gegendemonstrations-Zug am Steintor anders als geplant über den City-Ring (erst grob Richtung Goetheplatz, dann vorm Rathaus her zum Aegi, dann Richtung Andreas-Hermes-Platz) laufen soll. Das wollen die Demonstranten aber nicht. "Wir wollen so schnell wie möglich zum Andreas-Hermes-Platz", fordert ein Protestsprecher.

Sonnabend, 12.30 Uhr: Am Steintor fordert die Polizei die Demonstranten auf, sich aufzustellen. Eigentlich soll es aber erst um 13 Uhr losgehen. "Bei mittlerweile an die 2000 Personen dauert es aber auch, bis wirklich Abmarsch ist", meldet NP-Reporter Tobias Welz. 

Rund 1200 Personen sind derzeit auf dem ZOB versammelt.

Sonnabend, 12.34 Uhr: Die Hooligans am ZOB skandieren: "Deutschland, Deutschland, hoch die Faust, diese Schweine müssen raus" und "Hasta la vista, salafista". Unterdessen ist der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius (SPD) an der Raschplatzhochstraße eingetroffen.

Sonnabend, 12.27 Uhr: An der Goseriede-Demo nimmt auch der evangelische Landesbischof Ralf Meister teil, meldet NP-Reporter Dirk Altwig. Stadt-Superintendent Hans-Martin Heinemann sagte, jeder Mensch sei ein Kind Gottes. "Rassismus steht im Widerspruch zu allen Geschichten der Bibel - lassen sie sich nichts anderes erzählen." Und: "Unser Kreuz hat keine Haken."

Sonnabend, 12.26 Uhr: Rund 1200 Hogesa-Demonstranten haben sich am ZOB laut Polizei inzwischen versammelt, meldet NP-Reporterin Britta Mahrholz.

Sonnabend, 12.19 Uhr: Auf Gleis 19 im Bahnhof sind 200 weitere Hooligans aus Richtung Westen eingetroffen. Aus Richtung Braunschweig kommen 60 weitere, von denen die Polizei 40 Personen als gewaltbereit einstuft.

Sonnabend, 12.09 Uhr: Laut Polizei demonstrieren an der Goseriede rund 800 Menschen.

Sonnabend, 12.03 Uhr: Bei der Gegendemo "Bunt statt braun" an der Goseriede sagt Oberbürgermeister Stefan Schostok: ""Hannover wehrt sich. Rassismus und Gewalt gehören nicht nach Hannover." Schostok erinnerte an die Nazi-Diktatur in Deutschland:"Wir haben alle geschworen, das darf nie wieder geschehen!"

Sonnabend, 11.58 Uhr: Über dem ZOB lässt die Polizei einen Hubschrauber kreisen, beobachtet NP-Reporterin Britta Mahrholz. Zahlreiche Hogesa-Teilnehmer heben den Arm und zeigen ...
... den Stinkefinger.

Ein Polizeihubschrauber kreist über dem ZOB.

Sonnabend, 11.58 Uhr: Die Polizei will den Demonstranten am Steintor eine neue Route aufdrängen, berichtet NP-Reporter Tobias Welz. Die Verhandlungen laufen derzeit. "Wir wollen unseren Protest in Hör- und Sichtweite der Nazis tragen", sagt ein Sprecher der Demonstranten.

Sonnabend, 11.53 Uhr: Am Steintor waren vor einer halben Stunde schon etwa 1200 Teilnehmer, bestätigt der Polizei-Einsatzleiter vor Ort, Hauptkommissar Matthias Ulrich, gegenüber NP-Reporter Tobias Welz. "Der Demonstrationsteilnehmer hat Auflagen erhalten, die müssen auch erfüllt werden. Wir führen um 12 Uhr nochmal eine Kontrolle durch. Wir haben verabredet, dass der Demo-Zug nicht vor 13 Uhr startet."

Sonnabend, 11.48 Uhr: Laut Bundespolizei kamen mit dem Zug bisher 321 Hogesa-Teilnehmer aus dem Westen, 201 aus dem Norden, 148 aus dem Osten und 243 aus dem Süden 243. Rund 250 werden noch in den Bahnen erwartet.

Sonnabend, 11.38 Uhr: "Die werden hier NICHT ihren Spaß haben wie in Köln", betont der Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt im NP-Gespräch mit Reporterin Birtta Mahrholz: "Sich zu besaufen und mit Bierflaschen zu werfen wird es hier nicht geben."

Die Hogesa-Bühne wird vorbereitet.

Sonnabend, 11.24 Uhr:  Auch an der Goseriede haben sich mehrere Hundert Menschen zur Gegendemo versammelt, berichtet NP-Reporter Dirk Altwig. Zu sehen sind Fahnen von Gewerkschaften und Kirchen. Auch die Bundestags-Vizepräsidentinnen Claudia Roth (Grüne) und Edelgard Bulmahn (SPD) sind unter den Teilnehmern. Roth: "Wir müssen alle Gesicht gegen Rassismus, Antisemitismus und Islamophobie zeigen." Bulmahn: "Rechte Gedanken haben in dieser Stadt keinen Platz." Hartmut Meine, IG Metall: "Ich bin für ein Verbot von Propaganda-Aufmärschen von Hooligans und Nazis."

Sonnabend, 11.22 Uhr: Laut Polizei befinden sich inzwischen rund 700 Hogesa-Demonstranten am ZOB. Die Beamten rechnen mit mehr als 5000 Teilnehmern im Lauf des Tages.

Am ZOB versammeln sich die Hooligans.

Sonnabend, 11.12 Uhr: Die Hooligans haben inzwischen ihren Bühnenwagen am ZOB aufgebaut und ein Transparent "Europa gegen den Terror des Salafismus" aufgehängt, beobachtet NP-Reporterin Britta Mahrholz. Etwa 200 Personen sind vor der Bühne versammelt, weitere 300 Teilnehmer verteilen sich auf dem ZOB. Alle Hogesa-Ordner müssen sich bei der Polizei einer Atemalkoholkontrolle unterziehen. Diese findet direkt vor dem Eingang des Kaufland statt.

Sonnabend, 11:07 Uhr: Am Stadion halten derzeit etwa 20 Personen eine Mahnwache, meldet NP-Reporter Fabian Wenk. Auf einem Transparent steht: "Ob Hogesa oder religiöser Fundamentalismus: Niedersachsenstadion bleibt Nazi-frei".

Sonnabend, 10.56 Uhr: Am Steintor demonstrieren inzwischen etwa 500 Teilnehmer, berichtet NP-Reporter Tobias Welz. "Was Hogesa plant, ist ganz klar Rassismus", schallt es aus den Lautsprechern.

Sonnabend, 10.46 Uhr: In der Innenstadt steht die Polizei quasi an jeder Kreuzung. Die Berliner Allee Königstraße ist komplett dicht, dahinter stehen auf der sonst leeren Straße Dutzende Mannschaftswagen. Die Buslinie aus der List-Oststadt fährt schon nicht mehr durch die City. Am Emmichplatz ist Schluss. Die Marienstraße ist komplett leergefegt, die Polizei kontrolliert am Pferdeturm die Fahrzeuge.

Sonnabend: 10.36 Uhr: Am ZOB und im Hauptbahnhof ist die Lage noch total entspannt, berichtet NP-Reporterin Britta Mahrholz. Auf dem ZOB befinden sich etwa 30 bis 40 Teilnehmer der Kundgebung "Hooligans gegen Salafisten". (HoGeSa) - und ein deutlich größeres Polizeiaufgebot. Der ZOB ist mit Gittern abgesperrt. Laut Bundespolizei reisen in den Zügen 180 HoGeSas aus Richtung Dortmund an, 100 aus dem Raum Halle, 200 aus dem Bereich Hannover und 100 aus Göttingen.

Sonnabend, 9.53 Uhr: Die Teilnehmer der Gegendemonstration am Steintor müssen sich an sämtliche Auflagen halten, die auch für die Hooligan-Kundgebung am ZOB gilt - das bedeutet unter anderem ein Alkoholverbot. Das sagte der Sprecher der Gegen-Demo, Ingo Mertens, zu NP-Reporter Tobias Welz.

Freitagabend, 23.29 Uhr: Gehts etwa schon los? Die Polizei meldet am Hauptbahnhof kleine Scharmützel zwischen Rechten und Linken. Die Polizei geht dazwischen, die Lage beruhigt sich wieder.

Polizeikräfte gehen schon am Freitagabend in Stellung.

Freitagabend: 22.38 Uhr: Die Polizei Hannover rüstet sich für den Einsatz am Sonnabend. Aus Hamburg wird Verstärkung geholt. Ein Wasserwerfer der Hamburger Polizei rollt auf das Gelände der Zentralen Polizeidirektion.


Anzeige
Bildergalerien Alle Galerien
Wie halten Sie es mit dem 96-Abstieg?

City Click

"Märchenhafte Stimmung über dem Tiergarten" - so betitelte NP-Leserin Catharina Cordes ihr Foto. In der Tat: Ein märchenhaftes Bild.

zur Galerie

Schicken Sie uns Ihren City Click!

Haben Sie ein tolles Motiv fotografiert? Die Redaktion wählt mehrmals pro Woche die schönsten Leserfotos aus und veröffentlicht sie in der City Click Galerie.

Anzeige

Hannover in Zahlen

  • Bundesland: Niedersachsen
  • Landkreis: Region Hannover
  • Fläche: 204,14 km²
  • Einwohner: ca. 550.000
  • Bevölkerungsdichte: 2552 Einwohner je km²
  • Postleitzahlen: 30159 - 30669
  • Ortsvorwahl: 0511
  • Kfz-Kennzeichen: H
  • Lage: 52° 22´ N / 9° 43´ O
  • Wirtschaft: Firmendatenbanken
  • int. Flughafenkürzel: HAJ
  • Stadtverwaltung: Trammplatz 2
     30159 Hannover
     Telefon: 0511 168-0
  • Oberbürgermeister: Stefan Schostok