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Meine Stadt Herri und gut – der Absatz steigt weiter
Hannover Meine Stadt Herri und gut – der Absatz steigt weiter
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00:19 21.03.2018
Quelle: Nancy Heusel (Archiv)
Hannover

Das schmeckt den Herri-Fans: Die Herrenhäuser Brauerei ist weiter auf Wachstumskurs und konnte seinen Bierabsatz im vergangenen Jahr auf jetzt auf 137 500 Hektoliter steigern – immerhin ein Plus von 1,5 Prozent.

Das Besondere: Das Herri wächst in einem ansonsten schrumpfenden deutschen Biermarkt. Nach drei vergleichsweise stabilen Jahren sackte der Gesamtabsatz laut dem Statistischen Bundesamt 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 2,5 Prozent auf 93,5 Millionen Hektoliter ab. Entgegen diesem Trend konnte sich im Übrigen auch der ärgste Konkurrent in der Stadt, die Gilde Brauerei, positionieren (NP berichtete). Mit 145 000 Hektoliter im Jahr 2017 bleibt die Gilde weiterhin Marktführer in Hannover

„Herrenhäuser Weizen“ hat sich positiv entwickelt

Ein beachtlicher Erfolg für die Privatbrauerei Herrenhausen: Seit dem Insolvenzjahr 2010 wächst der Bierabsatz kontinuierlich. In Zahlen ausgedrückt: 91 000 Hektoliter waren es 2010, etwa 105 000 im Jahr 2011, dann folgten 120 000 (2012), 125 000 (2013), 128 500 (2014), 129 500 Hektoliter (2015) und 135 500 Hektoliter im Jahr 2016. Hauptgrund für den erneut gestiegenen Bierabsatz ist nach Unternehmensangaben die Einführung der beiden alkoholfreien Marken Premium Pilsener und das Alster.

Und: Das „Herrenhäuser Weizen“ hat sich nach der Rezepturumstellung auf dem Markt weiter positiv entwickelt – „sowohl in der Gastronomie als auch im Handel“, sagt Vertriebschef Rene Hagemann. Ebenso habe das „Icebeer“ viele Fans in Hannover und dem Umland gewonnen, das nach wie vor Hauptabsatzgebiet ist.

92 Mitarbeiter hat Herri

Rund 600 Gaststätten beliefert die Brauerei in diesem Gebiet, knapp 90 Prozent des Umsatzes macht die Herrenhäuser im Handel, der in diesem Fall bis nach Hildesheim und Celle reicht. Rund 92 Mitarbeiter inklusive Teilzeit- und Saisonbeschäftigte arbeiten bei der Herrenhäuser, die im vergangenen Jahr rund 1,6 Millionen Euro in ihre Brauerei steckte.  Etwa in eine neue Flaschenwaschmaschine für die gesamte Produktions- und Abfülllinie und in elektronische Leerflaschen-Inspektoren, die Flaschen nach einem defekten Flaschenhals absuchen.

Eine Neuerung führt die Brauerei in diesem Jahr auch noch ein, und die hat mit dem Biertrinken im eigentlichen Sinne nichts zu tun: Ein  krosses Herri-Brot. In jedem Laib soll ein 0,3 Liter Glas Herri stecken – weitere Details gibt die Brauerei in Kürze bekannt.

Von Andreas Voigt

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