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Die Otto-Brenner-Akademie hat den Abriss des Fössebads in Limmer vorgeschlagen. Das würde auch das Ende des beliebten, alternativen Clubs „Béi Chéz Heinz“ bedeuten.

Gastroszene

„Heinzmussbleiben“ – ein Club kämpft um die Zukunft

Es dauerte keine 24 Stunden, da hatte die Seite „Heinzmussbleiben“
bei Facebook schon weit mehr als 3000 Unterstützer – die Sympathie ist also groß für den beliebten, alternativen Club „Béi Chéz Heinz“, der an das Fössebad in Limmer angegliedert ist.

Hannover. Allerdings kommt zur Sympathie nun Sorge: Die Otto-Brenner-Akademie aus Hannover hat im Internet Überlegungen veröffentlicht, das marode Fössebad einfach ganz abzubauen und dafür das Volksbad Limmer zu erweitern – und am Standort des Fössebades würde ein Stadtteilzentrum entstehen. Von einem Club als Bestandteil dessen ist dabei nicht die Rede. Grund genug für Nervosität, zumal der Vertrag mit der Fössebad-Betriebsgesellschaft Ende 2017 ausläuft. Bisher waren sich Bezirksrat und Bürger allerdings relativ einig, dass das Bad an der Liepmannstraße saniert und nicht plattgemacht werden soll.

Dass die Pläne fürs Schwimmbad schnell Wellen schlagen, war abzusehen – entsprechend unerfreut war Akademie-Sprecher Achim Brandau über den NP-Anruf gestern Nachmittag: „Dazu will ich nichts mehr sagen.“ Aber die Idee gibt es? „Ja, als eine von vielen.“ Mehr dazu? „Fragen Sie irgendjemanden, aber nicht mich.“

„Irgendjemand“ anders ist zum Beispiel „Heinz“-Chef Jürgen Grambeck. Der hat schon zum Info-Café „Heinz in Gefahr“ am 13. April ab 19 Uhr geladen und die Facebook-Seite „Heinzmussbleiben“ erstellt. Unnötige Hysterie will er nicht aufkommen lassen, trotzdem hat er Worte wie „Gefahr“ gewählt: „Ein bisschen Klappern gehört zum Geschäft.“ Tatsache sei: Die Fössebad-Betreiber haben bisher keine Auskünfte über die Zukunft geben wollen: „Die Stadt will durchaus, dass wir bleiben, habe ich das Gefühl.“ Ihm läge es nun vor allem daran, schnell Planungssicherheit zu schaffen –
angesichts der anstehenden Kommunalwahl ist der Schritt an die Öffentlichkeit sicher nachvollziehbar. Und die zügige Resonanz zeigt: Ohne Protest wird das „Heinz“ wohl nicht verschwinden.

Sebastian Scherer


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