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Meine Stadt Hannovers höchste Schule entsteht in Limmer
Hannover Meine Stadt Hannovers höchste Schule entsteht in Limmer
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00:16 21.07.2016
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Hannover

Zunächst startet Hannovers 17. Gymnasium in drei Wochen direkt nach den Sommerferien fünfzügig mit einem fünften Jahrgang bei voraussichtlich 124 Schülern in einem benachbarten Flachbau. Ende Juni hatte der Bauherr den rund 2500 Quadratmeter großen ersten Bauabschnitt an die Stadt übergeben – aktuell lässt sie Tische und Stühle in das Gebäude bringen. „Gemäß Zeitplan“, so Stadtsprecher Dennis Dix.

Das Gebäude betreten die Schüler dann über die Limmerstraße, es besteht aus Fachräumen etwa für Musik oder Naturwissenschaften, einer Aula, einem Pausenbereich und einer Übergangs-Mensa. Die Dreifeld-Sporthalle ist ebenfalls erst 2017 fertig, bis dahin müssen die Fünftklässler die Sporthalle der Albert-Schweitzer-Schule nutzen. Das Gymnasium ist als offener Ganztag mit einem freiwilligen Nachmittagsangebot konzipiert.

Das sechsgeschossige Hauptgebäude kann die Stadt ab Sommer 2017 nutzen, dann kommen auch die rund 700 „Gastschüler“ aus der Goetheschule (Herrenhausen) der Jahrgänge acht bis zwölf nach Limmer. Zwei Jahre dauert die Sanierung der Goetheschule, in der Zeit werden die Schüler in den Räumen des Gymnasiums Limmer unterrichtet.

Das neue Schulhaus wurde nach Plänen des hannoverschen Büros Hübotter + Stürken umgebaut, die Immobilie stammt aus den 1960er Jahren und beherbergte über viele Jahre die erziehungswissenschaftliche Fakultät der Leibniz-Uni. Bauherr ist das Unternehmen Stichweh-Ziehm, das die Uni-Gebäude für insgesamt 45 Millionen Euro umwandelte. Die Stadt Hannover hat die zusammen drei Gebäude für 30 Jahre angemietet.

Jedes Jahr kommt ein weiterer Jahrgang ans Gymnasium mit bis zu 150 Schülern. Erst ab dem Schuljahr 2024/25 ist das Haus dann voll besetzt – dann immerhin mit rund 1350 Schülern.

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