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00:19 23.08.2015
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Hannover

Weil beide kurz vor Beendigung ihres Studiums stehen und komplett geständig waren, erhielten sie gestern im Amtsgericht Bewährungsstrafen. Dirk L. (24, Name geändert) wurde zu einem Jahr und sechs Monaten verurteilt. Sein Freund und Komplize Reiner K. (25) wurde zu einem Jahr und elf Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Er wurde von Schöffenrichterin Gesine Irskens härter bestraft, weil er Falschgeld aus dem Internet bestellt hatte. Sein Motiv: Neugier.

Die jungen Männer waren in technischer Hinsicht perfekt, als Verbrecher aber Nieten. Per Google Earth suchten sie 2014 einen abgelegenen Ort für ihre Outdoor-Plantagen bei Barnten (Kreis Hildesheim). Aus einem Fischteich pumpten sie über eine Strecke von 250 Metern Wasser auf das Feld. Die Mischung aus Naivität und Abenteuerlust machte die Studenten zu Drogenhändlern. So fragte Reiner K. via Handy, wer ein „Kilogramm Gras“ kaufen möchte. Auf der Plantage blieben die Handys eingeschaltet. Handschuhe, um Fingerabdrücke zu vermeiden, trugen sie auch nicht.

Doch die Ernte von 3,5 bis vier Kilogramm machte sie zu Kriminellen. „Wenn ich gewusst hätte, dass es so ein Erfolg wird, hätte ich es nicht so hoch angesetzt“, erklärte Dirk L. Er habe nicht geahnt, wie schwer der Cannabis-Anbau bestraft werde. Von der Ernte verkauften sie Drogen im Wert von 1000 Euro. Ihre Abnehmer verrieten die Angeklagten nicht. Sind sie vor Gericht nochmal mit einem blauen Auge davongekommen, hat das Urteil doch Konsequenzen. Eine Promotion im Fach Chemie ist wegen der Vorstrafe nicht mehr möglich. Und obwohl Dirk L. seinen Kumpanen bei der Polizei verriet, sind beide noch gute Freunde.

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