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Meine Stadt Hannovers Studierende zahlen für Theater keinen Eintritt mehr
Hannover Meine Stadt Hannovers Studierende zahlen für Theater keinen Eintritt mehr
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17:32 21.02.2018
die Idee: Mehr Besucher dank Flatrate.  
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Hannover

 Die armen Studierenden – die haben doch nichts außer ihrem Geist und der Lust auf Kultur. Damit diese in Zukunft nicht ungestillt bleiben muss, hat das Schauspielhaus mit vier verschiedenen Hochschulen die „Theaterflatrate“ auf den Weg gebracht. Wer in Hannover studiert, geht ab dem 1. März kostenfrei ins Staatstheater. Mit dabei sind die Leibniz-Universität, die Hochschule Hannover, die Medizinische Hochschule (MHH) und die Hochschule für Musik, Theater und Medien.

„Mit diesem Ergebnis können wir alle zufrieden sein“, sagte Jürgen Braasch, der Geschäftsführer der Staatstheater Hannover. 40 000 Studierende können zukünftig die Flatrate in Anspruch nehmen. 50 Cent pro Semester zahlt jeder von ihnen mehr in seinen Studienbeitrag. Die 40 000 Euro pro Jahr gehen direkt in den Haushalt der Staatstheater. Dafür kann man sich einmalig registrieren und bei regulären Aufführungen ab zwei Tage vor der Vorstellung eine Karte bekommen. Ausgenommen sind Premieren, Gastspiele und Sonderveranstaltungen. Das Projekt wird zwei Semester getestet.

„Wir haben vorher Befragungen durchgeführt. Auf die Idee einer Flatrate gab es sehr positives Feedback“, erklärte Intendant Lars-Ole Walburg. Über ein ähnliches Modell für die Staatsoper wird noch verhandelt. Nach wie vor zahlen Studierende von anderen Universitäten die ermäßigten Preise von acht bis elf Euro. „Das ist sowieso nicht der volle Preis. So steigern wir die Bekanntheit, verdienen an der Gastronomie und füllen die Lücke, die wir in der Altersgruppe im Publikum haben.“ In Städten wie Göttingen und Osnabrück gibt es die Flatrate bereits. Die Vorfreude auf die Aktion sei bei ihnen schon sehr groß, sagte Johannes Teller von der MHH.

Von Jan Heemann

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