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Meine Stadt Hannovers Osten droht Verkehrschaos durch Gleisarbeiten
Hannover Meine Stadt Hannovers Osten droht Verkehrschaos durch Gleisarbeiten
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00:16 01.04.2017
WERDEN BAUSTELLE: Die Gleisanlagen am Pferdeturm. Sie dürfen dann für bis zu drei Wochen nicht befahren werden.   Quelle: Rainer Dröse
Hannover

Auf Auto- und Bahnfahrer in Hannovers Osten kommen harte Zeiten zu. Mehrere umfangreiche Baustellen am Streckennetz der Üstra haben Sperrungen zur Folge.

Betroffen ist unter anderem der Bereich Pferdeturm. Die Infra erneuert dort zwischen Clausewitzstraße und Kantplatz die Gleise. Zwar wird der Trog des Schnellwegs befahrbar bleiben und auch das Geradeausfahren in die Hans-Böckler-Allee erlaubt bleiben. Das Linksabbiegen über die Gleise wird allerdings für bis zu drei Wochen nicht möglich sein. Der Stadtbahnverkehr wird dazu zwischen dem 1. und 9. September eingestellt. Ersatzbusse fahren.

Schon wieder Arbeiten am Großen Hillen

Am Großen Hillen, wo ein neuer Hochbahnsteig errichtet wurde, haben die Anlieger schon seit 2014 mit Baustellen vor ihrer Tür zu kämpfen. 2017 gehen die Belastungen weiter. Bis Ende des Jahres erneuert die Infra Gleise, Straße und Bürgersteig bis zur Kronsberger Straße . Der Stadtbahnverkehr wird dazu vom 8. bis zum 18. April sowie vom 1. bis 9. Juli eingestellt.

Daran angrenzend werden auch die Gleise zwischen Tiergarten und Ostfeldstraße erneuert. Dort wird der Schienenverkehr vom 6. bis 8. Oktober unterbrochen. Aufwendige Gleisarbeiten sind auch zwischen Annastift und Bleekstraße geplant. Dort werden vom 8. bis 18. April sowie vom 6. bis 8. Oktober keine Bahnen fahren.

Behinderungen auch auf wichtigen Ausweichrouten

Problematisch sind die Baustellen auch deshalb, weil es auch auf möglichen Ausweichrouten zu Verkehrsbehinderungen kommt. Die Lange-Feld-Straße ist derzeit wegen Brückenarbeiten der Deutschen Bahn komplett gesperrt. Sie soll zwar in einigen Wochen wieder geöffnet werden, allerdings zum Teil nur einspurig, so dass der Verkehr durch eine Ampel geregelt werden muss.

Auf dem Südschnellweg erneuert die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr auf wechselnden Abschnitten die Fahrbahndecke, so dass es auch dort zu Behinderungen kommen wird. „Bedauerlicherweise kommt alles zusammen. Für die Leute, die dort leben, wird das extrem schwierig“, sagt Infra-Planer Jürgen Wendt.

Rund 35 Millionen Euro investiert die Infra in 2017 in die Instandhaltung ihres Streckennetzes. Für den Neubau sind 27 Millionen Euro vorgesehen. Sie ist verantwortlich für 124 Kilometer Streckennetz von denen pro Jahr vier bis fünf Kilometer erneuert werden müssen.
 

Von Christian Bohnenkamp

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