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Meine Stadt Hannovers Marstall bekommt ein buntes Brunnen-Spektakel
Hannover Meine Stadt Hannovers Marstall bekommt ein buntes Brunnen-Spektakel
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00:19 28.02.2018
Platz für Brunnen: Auf dem Marstall soll es zur Schmiedestraße hin ein besonderes Wasserspiel geben.  Quelle: Samantha Franson
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Hannover

Die Stadtverwaltung Hannovers zeichnet sich nicht unbedingt durch einen Hang zum Spektakel und nicht ganz risikolosen Experimenten aus. Am Marstall jedoch traut sie sich was. Höhepunkt auf dem Platz soll ein Wasserspiel werden, wie es Hannover so noch nicht gesehen hat.

„Wir möchten an so einer Stelle mal etwas Außergewöhnliches probieren“, kündigte Stadtbaurat Uwe Bodemann vergangene Woche im Bauausschuss an. Geplant sei ein Brunnenfeld im Bereich der Schmiedestraße, auf dem per Computer gesteuert wechselnde Wasserbilder inszeniert werden sollen.

Wechselnde Wasserskulpturen dank Computertechnik

Mal werden Fontänen sprudeln. Ein anderes Mal Skulpturen und durch das Wasser geschaffene Räume, die auch für Besucher des Platzes begehbar sein sollen. Möglich machen werden das eine Vielzahl von Düsen, die im Boden installiert werden.

Und bunt soll es auch werden. Bei Nacht wird das Wasserspiel in verschiedenen Farben leuchten. Davon rieten manche ab. Bodemann aber setzte sich durch. Ist bereit, auch Risiken in Kauf zu nehmen. Er verbindet mit dem Projekt die Hoffnung, dass dieses „vielleicht auch ein bisschen das Publikum aus der Stadt in diesen Stadtraum zieht“. Dass Passanten am Schillerdenkmal das Plätschern am Marstall sehen, neue Wege einschlagen – und so sicher auch die bisher etwas abgehängte Altstadt beleben.

300 000 Euro soll der neue Marstall-Brunnen kosten

Möglichst schon in diesem Sommer soll es am Marstall sprudeln, hofft Bodemann, der sich bei dem Projekt von Brunnenexperten und Landschaftsarchitekten beraten ließ. Er hat sich auch von einem Wasserspiel in Stralsund inspirieren lassen, das dort auf dem Alten Markt sprudelt. Kopieren wollte die Stadt das allerdings nicht. In Hannover soll es anders werden.

Als die ersten Entwürfe für den neuen Marstall gezeigt wurden, der derzeit umgebaut wird, war noch von einem Wassernebel die Rede. Den allerdings fand Bodemann „etwas langweilig“.

300 000 Euro wird der neue Brunnen kosten. Laut Stadt ist diese Summe allerdings schon in den für den Umbau des Marstalls vorgesehenen Gesamtkosten von 4,1 Millionen Euro vorgesehen. Noch in diesem Jahr sollen die Arbeiten abgeschlossen werden. Geplant sind auch Kiesbeete mit Gräsern, Farnen und Stauden.

Von Christian Bohnenkamp

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