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Meine Stadt Hannovers Ausgaben für Flüchtlinge sinken
Hannover Meine Stadt Hannovers Ausgaben für Flüchtlinge sinken
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11:23 14.10.2016
Quelle: Dröse
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Hannover

153 Millionen Euro wird die Stadt Hannover in diesem Jahr für die Unterbringung, Verpflegung und Integration von Flüchtlingen aufbringen. 4300 Menschen aus Kriegs- und Krisengebieten warten hier auf die Entscheidung über ihren Asylantrag, plus 430 alleinlebende Minderjährige. „Die Ausgaben werden sich deutlich reduzieren“, sagte Birgit Weißenborn vom städtischen Finanzmanagement. Für 2017 rechne man mit Kosten von 37 Millionen Euro, für 2018 mit 31 Millionen Euro.

Die Kosten sinken schon deshalb, weil sich Bund und Land stärker an der Finanzierung beteiligen. Pro Flüchtling zahlt die Stadt 20 000 Euro jährlich. Das Land beteiligte sich daran mit zunächst 6995 und jetzt 9500 Euro. Von Januar an werden es 10 000 Euro sein. „Nicht genug“, findet OB Stefan Schostok. Er fordert ebenso wie der Städtetag die Erstattung der Fixkosten, die in einer Großstadt wie Hannover zwangsläufig höher seien als in einer Kleinstadt mit viel Wohnungsleerstand. Im Übrigen müsse man auch über die Erstattung von Integrationskosten reden.

Vertreter von zehn Fachbereichen haben im OB-Ausschuss gestern Bilanz gezogen zur Flüchtlingszuwanderung und zu Integrationsangeboten. Wie die NP berichtete, sollen die großen Notunterkünfte wie das ehemalige Oststadtkrankenhaus oder das einstige Maritim-Grandhotel bis spätestens Ende 2019 schließen. Ein-Bett-Zimmer in kleineren Wohneinheiten sind der Wunsch zur künftigen Unterbringung von Flüchtlingen: „Das geht in Richtung selbstständiges Wohnen.“ 2017 rechnet die Stadt mit 3500 unterzubringenden Menschen, 2018 mit tausend weniger. Und danach, so die Prognose der Experten, dürfte sich die Zahl bei etwa 1000 jährlich einpendeln.

kig

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