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Üstra: Top-Jahresbilanz 2016

Hannoveraner stehen auf Bus und Bahn

Bei der Üstra läufts rund: 176 Millionen Fahrgäste fuhren im vergangenen Jahr mit Bus und Bahn – ein neuer Rekord für das hannoversche Verkehrsunternehmen. Während die Zahl der Bus- und Bahnkunden um 3,8 Prozent zulegte, stiegen die Ticketeinnahmen im Vergleich zu 2015 um 10,8 auf 162 Millionen Euro. Das Minus sank auf gut 15 Millionen Euro.

Hannover. Bei den hannoverschen Verkehrsbetrieben Üstra läuft es weiter rund: Im vergangenen Jahr fuhren insgesamt 176 Millionen Fahrgäste mit Bus und Bahn, damit erreichte die Üstra einen neuen Fahrgastrekord. Im Vergleich zu 2015 betrug der Zuwachs 3,8 Prozent, bilanzierte das Unternehmen am Mittag in Hannover. Die Üstra konnte bereits in den vergangenen fünf Jahren ihren Fahrgastzuwachs um über zehn Prozent steigern und liegt damit deutlich über dem Bundesdurchschnitt, der beu 4,4 Prozent liegt. Die Ticket-Einnahmen 2016 stiegen dadurch gegenüber 2015 um 10,8 Millionen Euro auf 162,0 Millionen Euro. Nichtsdestotrotz bleibt der Personennahverkehr ein Zuschussgeschäft: Das Jahr 2016 schloss das Unternehmen mit einem Verlust von 15,2 Millionen Euro ab, immerin aber um knapp sechs Millionen Euro oder um 28 Prozent geringer als 2015.

„Das sind richtig gute Zahlen. Und die vielen Fahrgäste sind der beste Beweis, dass die Qualität unseres Angebots stimmt und unsere vielfältigen Aktivitäten in die richtige Richtung gehen. Wir werden weiter in unsere Fahrzeugflotte zu investieren und die Digitalisierung der Üstra voran treiben“, sagte der Üstra- Vorstandsvorsitzende André Neiß. Die Investitionssumme lag im vergangenen Jahr bei 21,2 Millionen Euro (Vorjahr: 80,7 Millionen Euro), die vor allem in die weitere Erneuerung der Fahrzeugflotte investiert wurde. Insgesamt neun neue Stadtbahnen vom Typ TW 3000 sowie drei Elektrobusse beschaffte das Unternehmen. Für dieses Jahr kündigte Neiß die Bestellung von weiteren 46 Fahrzeugen vom Typ TW 3000 an, das ist dann die letzte von insgesamt drei Bestellungen. Üstra-Aufsichtsrats-Vorsitzender und Regions-Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz sagte, der Fahrgastzuwachs spreche für die hohe Akzeptanz der Üstra in Hannover. „Wir konnten Marktanteile hinzugewinnen, aber das stellt uns auch vor neue Herausforderungen.“ Denn höhere Fahrgastzahlen bedeuten mehr Fahrzeuge. Künftig werde die Üstra verstärkt drei Wagen statt bisher zwei pro Bahn einsetzen. Aber auch das Thema Klimaschutz müsse und wolle man vorantreiben: Die Anschaffung weiterer Elektrobusse sei bereits in Planung, das Ziel sei ein emissionsfreier Nahverkehr, sagte Franz weiter. Die Üstra beschäftigt 2105 Mitarbeiter, darunter 116 Auszubildende.

Von Andreas Voigt


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