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Meine Stadt Hannoveraner müssen in Langenhagen wählen
Hannover Meine Stadt Hannoveraner müssen in Langenhagen wählen
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00:15 20.01.2013
Hier wird gewählt: Verein für Deutsche Schäferhunde. Quelle: Rainer Droese
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Hannover

Konkret geht es um die Stöckener Siedlung Schwarze Heide, die nördlich der Autobahn 2 liegt und direkt an Langenhagen-Engelbostelgrenzt. Knapp hinter der Grenze liegt das Vereinsheim des Vereins für Deutsche Schäferhunde an der Straße Köllingsmoor, der seine Räume als Wahllokal zur Verfügung stellt. Zwar haben die Bewohner des Wahlbezirks 1809 auch schon mal in einem Restaurant in ihrer Siedlung abgestimmt, beim Schäferhunde-Verein hat man aber offensichtlich bessere Erfahrungen gemacht.

Denn es ist nicht das erste Mal, dass dort ein Wahllokal für Wähler aus dem angrenzenden Hannover eingerichtet wurde. „Da lief es bisher immer sehr gut“, bestätigt Stadtsprecher Dennis Dix.

Weitere eher ungewöhnliche Wahllokale sind die Fahrschule Heger an der Schierholzstraße in Groß-Buchholz sowie die Gaststätte „Zur Eiche“ an der Silberstraße – ebenfalls in Groß-Buchholz. „In der Regel werden die Wahllokale allerdings in Gemeindehäusern, Schulen und anderen öffentlichen Gebäuden untergebracht“, sagt Stadtsprecher Dix.

Damit am Sonntag alles glattgeht, werden in Hannover rund 3900 Wahlhelfer im Einsatz sein. Etwa 1350 davon bilden die Wahlvorstände, die in den vergangenen Wochen noch einmal in Schulungen auf die Landtagswahl vorbereitet wurden.

Gern greift die Stadt dabei auf erfahrene Kräfte zurück, die bereits als Wahlhelfer im Einsatz waren. Ein großer Teil wird jedoch auch per Zufallsprinzip ausgewählt und zum Helfen verpflichtet. Ein Team aus Wahlhelfern besteht in der Regel aus neun Personen. Anwesenheitspflicht für alle besteht allerdings nur morgens sowie abends beim Auszählen der Stimmen. Dazwischen können auch Schichtdienste eingerichtet werden. Für ihren Einsatz bekommen die Wahlhelfer zudem je nach Funktion eine Aufwandsentschädigung zwischen 25 und 35 Euro.

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